
Berlin red.| Ausgebuchte Hallen, zweistellige Zuwachsraten und innovative Produkte: Die 50. Internationale Funkausstellung in Berlin spiegelt die Dynamik auf dem Markt der Unterhaltungselektronik und Elektrohausgeräte wider. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ es sich nicht nehmen, die IFA zu eröffnen.
Mit mehr als 1.400 Ausstellern zeige die Fachmesse, “dass hier richtige Entscheidungen getroffen wurden”, sagte die Bundeskanzlerin. Die IFA bewege sich an den Randlinien neuer technologischer Möglichkeiten und der Rückbindung zu den Konsumenten, die mit diesen Technologien auch ihr eigenes Leben veränderten.
Auch sie habe heute dazu gelernt, bemerkte Merkel. Inzwischen könne ein Herd erkennen, wann das Gericht fertig und das Fleisch gar sei. Allerdings wisse sie nicht, ob es bereits die Herdtasten “medium” und “well done” gebe, scherzte die Kanzlerin.
Nachhaltigkeit in der technischen Entwicklung
Insgesamt forderte Merkel von den Unternehmen einen “langen Atem” bei technischen Entwicklungen. So hätten Haushaltsgeräte nicht einen solchen Erfolg auf der IFA gehabt, wenn sie nicht “auf eine jahrzehntelange Struktur von technischen Entwicklungen, die an elektronische Entwicklungen gekoppelt sind, hätten aufbauen können”. Nachhaltigkeit sei eben nicht nur beim Klimaschutz, sondern auch bei der Entwicklung neuer Produkte nötig.
Die Kanzlerin sprach sich erneut für einen verstärkten Ausbau der flächendeckenden Versorgung mit Breitbandverbindungen aus. Zwar seien die Ortschaften inzwischen einigermaßen gut erfasst. Aber im uckermärkischen Wald beispielsweise sehe es selbst mit einem einfachen Handygespräch immer noch ziemlich düster aus.
Angesichts der rasanten technologischen Entwicklung dürfe allerdings Tiefgründigkeit nicht verlorengehen. Dies spiele gerade auch in Erziehungsfragen eine wichtige Rolle, mahnte Merkel: “Wer kann in 10 oder 20 Jahren noch 15 oder 25 Minuten lang Nachrichtensendungen ertragen? Man muss aufpassen, dass man nicht schon nach 90 Sekunden ermattet ist.”
Mehr Neuheiten denn je
Die IFA ist die weltgrößte Fachmesse für Konsumentenelektronik und Elektrohausgeräte. Sie wurde 1924 zum ersten Mal veranstaltet, viele Innovationen wurden hier erstmals gezeigt: Der Siegeszug des Farbfernsehens begann auf der IFA, der erste CD-Player der Welt wurde 1979 vorgestellt. Die Messe findet dieses Jahr vom 3. bis 8. September statt.
Dank der Innovationskraft der Industrie und der steigenden Nachfrage der Konsumenten werden 2010 so viele Produktneuheiten wie nie zuvor vorgestellt.
Und: Der IFA-Veranstalter “Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik mbH (gfu)” geht von einem Umsatzwachstum von etwa 25 Milliarden Euro im deutschen Markt für Konsumentenelektronik aus.
Energie-Effizienz immer wichtiger
Im Bereich der Konsumentenelektronik stehen HDTV, 3D-TV, Heimvernetzung, die Verschmelzung von TV und Internet sowie die mobile Mediennutzung im Mittelpunkt des Interesses.
Lifestyle, Design, Bedienkomfort und Ergonomie stehen bei den Elektro-Hausgeräten im Fokus. Klar ist auch, dass für beide Branchen die Energie-Effizienz eine herausragende Rolle einnimmt. Auf der IFA werden auch hierzu die neuesten Innovationen präsentiert.
Auf der Rampe von der Kurt-Schumacher-Straße zur Adenauerbrücke ist eine Abschlussschiene defekt. Diese Stelle ist seit längerem durch eine Stahlplatte abgedeckt und muss dringend saniert werden. Hierfür wird ab dem 6. September die Rampe für den auffahrenden Verkehr für ca. 1 Woche gesperrt. Eine entsprechende Beschilderung wird eingerichtet. Das Tiefbauamt empfiehlt den Autofahrern, auf die Dieter-Roser-Brücke auszuweichen.
In diesem Zusammenhang werden auch lockere Bordsteine auf der Adenauerbrücke in Fahrtrichtung Berkheim instand gesetzt und der verdrückte Fahrbahnbelag ausgebessert. Die Fahrbahn muss während der Arbeiten auf eine Fahrspur eingeengt werden.
Die Stadtverwaltung Esslingen bittet die Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit und Verständnis für die notwendigen Bauarbeiten.
Ministerin Schick: Bundesweit einmaliges Bildungs- und Betreuungsangebot zum Ausgleich von Lerndefiziten in den Sommerferien
Hauptschüler zu Beginn der Jahrgangsstufe 8 werden auf das neue Schuljahr vorbereitet
wzs red.| Am Montag, 6. September, starten in Baden-Württemberg an vier Pilotstandorten Freiburg, Ludwigsburg, Mannheim und Ravensburg einwöchige Sommercamps. Dabei handelt es sich um ein bundesweit einmaliges Bildungs- und Betreuungsangebot in den Sommerferien, bei dem Jugendliche mit Förderbedarf mit und ohne Migrationshintergrund die Chance bekommen, schulische Defizite auszugleichen.
„Durch den ganzheitlichen Lernansatz mit zusätzlichen erlebnisorientierten Angeboten lernen die Schülerinnen und Schüler mit Kopf, Herz und Hand. Die Freude am gemeinsamen Lernen wird damit gefördert und ein guter Start ins neue Schuljahr vorbereitet“, sagte Kultusministerin Marion Schick. In den einwöchigen Sommercamps könnten Schülerinnen und Schüler im Laufe eines Schuljahres aufgetretene Lerndefizite ausgleichen und den Anschluss an den Leistungsstand der Klasse wieder herstellen. „Dabei wird auch die Freude am Lernen gefördert und Lernfähigkeit und Motivation gesteigert“, so Schick.
In den Jahren 2010 und 2011 sollen insgesamt 24 einwöchige Sommercamps im Bereich der Haupt- und Werkrealschule angeboten werden. Dafür werden auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion 0,5 Millionen Euro im Haushalt bereitgestellt. Die in den Sommercamps gesammelten Erfahrungen sollen in eine systematische Weiterentwicklung einfließen. Das Gymnasium Münsingen, von dessen Sommerschule maßgebliche Impulse für die Entwicklung der Sommercamps ausgingen, wird als fünfter offizieller Erprobungsstandort in die Evaluation einbezogen.
Die Sommercamps finden ganztägig in der letzten Sommerferienwoche vom 6. bis 10. September statt. Für das Schulprogramm stehen qualifizierte Lehrkräfte zur Verfügung, die die Jugendlichen in kleinen Gruppen täglich in verschiedenen Lerneinheiten in Deutsch, Mathematik und Englisch unterrichten. Daneben wird bei diesem erlebnisorientierten und zugleich kompakten Bildungsangebot großer Wert auf die Vermittlung von sozialen wie personalen Kompetenzen gelegt. Für die je Standort rund 25 Hauptschülerinnen und Hauptschüler zu Beginn der Jahrgangsstufe 8 entstehen keine Kosten. Auf Wunsch wird die Teilnahme zertifiziert und kann ins Zeugnis eingetragen werden.
Die Sommercamps werden jeweils mit regionalen Partnern durchgeführt: in Freiburg mit der Ökostation Freiburg in Unterstützung von Lernen Erleben in Freiburg (LEIF), in Ludwigsburg mit dem Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik Baden-Württemberg, in Mannheim mit der Popakademie Baden-Württemberg GmbH und in Ravensburg mit der Stiftung Ravensburger Verlag. Die beteiligten Lehrkräfte erhalten über das Kultusministerium Anrechnungsstunden für ihre Arbeit. Das Mannheimer Projekt wird von der Dietmar Hopp Stiftung gGmbH gefördert, Freiburg und Ludwigsburg von der Robert Bosch Stiftung GmbH sowie Ravensburg von der Stiftung Ravensburger Verlag.
Am 6. September besucht Kultusministerin Schick von 14 bis 15 Uhr das Sommercamp in Ludwigsburg. Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL, wird am 10. September ab 13.15 Uhr im Sommercamp in Mannheim zu Gast sein. Der Minister für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Rudolf Köberle MdL, wird am 9. September um 14 Uhr den Standort Ravensburg besuchen.
Leonberg.| Die Agendagruppe RadL veranstaltet am Sonntag, 5. September eine mittelschwere Radtour ins Siebenmühlental. Geführt wird die 65 Kilometer lange Tour, von Alfred Rösner. Die Teilnehmer treffen sich um 9.30 Uhr am Leobad.
Von Leonberg führt die Tour abseits der Autostrassen über Glemseck, Katzenbacher Hof, S-Rohr und Musberg ins Siebenmühlental (Eselsmühle, Mäulesmühle). Weiter geht es über Waldenbuch, Schönaich, den Sindelfinger Wald ins Hölzertal und über den Renninger See zurück nach Leonberg. Die Radtour führt überwiegend durch das Landschaftsschutzgebiet Glemswald. Eine Einkehr ist vorgesehen, trotzdem sollte etwas Vesper mitgenommen werden.
Konzert auf der Besucherterrasse
Flughafen Stuttgart.| Am Sonntag, 5. September 2010, tritt die Big-Band „Die Hurgler“ aus Rottenburg am Neckar von 12 bis 14 Uhr auf der Besucherterrasse des Flughafens Stuttgart auf. Passagiere und Besucher sind herzlich eingeladen, das Konzert mit Blick auf die startenden und landenden Maschinen zu genießen. Es gelten die üblichen Eintrittspreise für die Aussichtsplattform, die über Terminal 3, Ebene 5, zu erreichen ist. Zusätzlich findet an diesem Mittag eine Verlosung statt, bei der es als Hauptpreis einen Rundflug über Stuttgart zu gewinnen gibt.
Mehr Informationen zur Besucherterrasse unter www.hafenbar-stuttgart.net.
5. – 19. September 2010
Esslingen.| Passend zum Motto des Tags des offenen Denkmals “Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr” veranstaltet das Kulturreferat mit verschiedenen Partnern eine Entdeckungsreise rund um den Denkmaltag. Die Reise beginnt noch in den Sommerschulferien und endet am Sonntag nach dem Denkmaltag.
Auf der Reise entdeckt man verschiedene Kulturleistungen und -techniken, Bewegungen unterschiedlicher Art können beobachtet oder selbst ausgeführt werden:
Den Auftakt macht am kommenden Sonntagnachmittag das Freiluftmaschenereignis im Merkelpark, bei dem Jung und Alt eingeladen sind, sich an einer Rekonstruktion der alten Fabrikhallen von “Merkel&Kienlin” aus original Esslinger Wolle aktiv zu beteiligen.
Weiter geht es mit einem faszinierenden Konzert für Ohren und Augen in der Frauenkirche. Das Xala – ein riesiges Bodenxylophon – wird von einer Flamencotänzerin “bespielt”, die auf verschiedenen Percussionsinstrumenten und einem Marimbaphon begleitet wird.
Der nächste Halt ist dann im Stadtmuseum im Gelben Haus, wo eine Sonderführung mit dem Thema Reisen wartet und gleich geht es weiter zu einer kleinen Ausstellung im Freien ” am Bahnhof, die den Betrachter in die Vergangenheit des Bahnhofplatzes mitnimmt.
Die folgende Station liegt außerhalb und ist doch ganz eng mit Esslingen verbunden, denn die Reichenbacher Dampfmaschine ist ein Produkt der Maschinenfabrik Esslingen.
Mit einer kleinen Sonderausstellung im J. F. Schreiber-Museum zu Fahrzeugen aller Art nimmt die Entdeckungsreise Anlauf auf die zentrale Veranstaltung, den Tag des offenen Denkmals am 12.9.2010.
Und schon geht es weiter: die get shorties Lesebühne ist zu Gast bei den Galgenstricken und widmet sich – wie könnte es anders sein – dem Thema Reisen. Diesmal allerdings eher von der skurrilen oder poetischen Seite.
Eine ganz besondere Station ist in der Turnhalle des Mörikegymnasiums: dort wird in einer szenischen Lesung von den Reisen Albert Dulks berichtet. Klaus Dreher sorgt dafür, dass die Texte mit zeitgenössischer Musik kontrastiert werden.
Die jungen Filmemacher aus den workshops von GONZO! Kinderkino laden zu ihren Animationsfilmen ins Stadtmuseum ein und dürfen im Gegenzug wie die großen einen Open-Air-Kinoabend erleben.
Den Abschluss der Reise markieren das erste Konzert von “Dieselstrasse unterwegs” mit dem Marc Ducret Quartet im Jazzkeller und der letzte Ausstellungstag der 8. Internationalen Foto-Triennale Esslingen.
Und ein Objekt steht hinter allem: die Dampfmaschine. Ohne sie wäre manche Bewegung nicht möglich oder sehr beschwerlich. Sie prägte entscheidend unseren Alltag und die Gesichter unserer Städte – auch wenn wir heute eher den Nachfolgemodellen begegnen.
Deshalb heißt es “Volldampf voraus!” und auf Entdeckungsreise gehen.
Das ausführliche Programm liegt bei der EST im Kielmeyerhaus, in den Kultureinrichtungen und im Einzelhandel aus. Das Programm ist auch unter www.esslingen.de abrufbar.
Bilder: Stadt Esslingen
Leonberg red.| In der Rubrik “Kennen Sie Leonberg“ laden Stadtarchiv und Stadtmarketing am Sonntag, 5. September zu einer Stadtführung durch die Leonberger Altstadt ein. Die Führung mit der Kulturwissenschaftlerin Kristin Koch-Konz ist auch für Kinder besonders geeignet. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Brunnen auf dem Marktplatz. Die Teilnahmegebühr beträgt 3,50 EUR, Personen unter 16 Jahren sind frei.
Zwei Mal ereilte Leonberg im 19. Jahrhundert dieses Schicksal; bei dem kleinen Stadtbrand von 1813 und der großen Feuersbrunst von 1895.
Offenes Feuer gehörte damals selbstverständlich zum Alltag. Es spendete Licht, heizte den Ofen in der Stube, flackerte ständig im Küchenherd. In einer eng bebauten Stadt wie Leonberg lauerte Feuergefahr an allen Ecken und Enden. Der nachlässige Umgang mit einer brennenden Lampe, Funkenflug aus einer Tabakpfeife oder unbeaufsichtigtes Herdfeuer konnten leicht ein vernichtendes Feuer entfachen. Es lag im Interesse des Landesherrn, der Stadtobrigkeit sowie jeden Einwohners, der Feuergefahr vorzubeugen. Strenge Verhaltensregeln sorgten dafür, dass das brennende Element gezähmt blieb. Kam es dennoch zum Ausbruch, hieß es schnellstens handeln: Alarm geben, Feuereimer austeilen, Feuerspritze bereit machen, Feuerreiter losschicken, Rettungsleitern ansetzen, Häuser räumen, Wasser schleppen…. Jeder hatte seinen Part beizutragen, vor allem 1813, als es die Feuerwehr noch nicht gab.
1895 nahm ein Scheunenbrand trotz großen Feuerwehreinsatzes ein katastrophales Ende. Zwei Wohnquartiere wurden in Schutt und Asche gelegt, etwa 70 Familien verloren Besitz und Unterkunft. Die Nachrichten vom Unglück verbreiteten sich schnell. Ein Strom schaulustiger Menschen reiste mit der Bahn nach Leonberg, um die Brandstätte anzuschauen. Die Stadt startete eine Spendenaktion in der Region und die eingegangenen Sach- und Geldspenden konnten an die betroffenen Personen weitergeleitet werden.
Was geschah bei den Bränden von 1813 und 1895? Wie verhielten sich die Menschen in diesen Gefahrensituationen? Der Stadtrundgang veranschaulicht, wie die beiden Brände das Stadtbild veränderten. Wie nutzten die Menschen im 19. Jahrhundert das Feuer und was taten sie, um seine Gefahren zu bannen? Bei einem Abstecher ins Stadtmuseum gibt es Lampen, Laternen und Objekte zur Geschichte der Feuerwehr zu erkunden.
Wernauer Eisstadion verwandelt sich in eine Kinderspielstadt
Wernau.| „Klein NeFingen“ heißt der neue Stadtteil von Wernau und Deizisau vom 3. bis 10. September. Für diesen Zeitraum schlägt die Kinderspielstadt „Klein NeFingen“ erstmals ihre Zelte im Wernauer Eisstadion auf. Fast 140 Kinder aus Wernau, Deizisau und der Umgebung im Alter von 9 bis 13 Jahren sind dann Teil der neuen kleinen Stadt. Mit dieser neuen Attraktion wird die Kinderbetreuung in den Ferien in Wernau um ein weiteres Standbein erweitert. Die Ministadt hat mit eigenem Geld, eigenem Radiosender, einer eigenen Zeitung und vielen verschieden Gewerbebetrieben alles zu bieten, was eine richtige Stadt auszeichnet. Natürlich dürfen dabei ein Marktplatz und Restaurants nicht fehlen. Ein eigener Bürgermeister und Minister regieren die Stadt.
Eröffnung auf dem „Klein NeFinger Marktplatz“
Der Landkreis Esslingen wird in der nächsten Woche um eine Kommune reicher sein. Der Startschuss für die Kinderspielstadt fällt am Freitag um 9.30 Uhr auf dem „Klein NeFinger Marktplatz“. Der erste Gang der neuen Bürger wird wohl zum Arbeitsamt führen, um eine Arbeitsstelle zu finden. Jeder Tag wird mit einer Bürgerinfo auf dem Marktplatz vor Öffnung der einzelnen Betriebe beginnen und mit einer Bürgerversammlung enden. Die Eltern können die Kinderspielstadt im Elterngarten besuchen und Stadtführungen buchen.
Mini-Städte
Kinderspielstädte sind „Mini-Städte”, in denen alle wichtigen Einrichtungen und Strukturen zu finden sind, die auch den Charakter einer echten Stadt ausmachen. Dienstleistungsanbieter, produzierendes Gewerbe und Verpflegungsbetriebe bieten den Kindern unterschiedliche Arbeitsplätze und somit Möglichkeiten an, ihr eigenes Spiel-Geld zu verdienen. Ihren Verdienst können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wiederum in die hergestellten Produkte und Dienstleistungen investieren. Ein gewählter Bürgermeister wird als Stadtoberhaupt fungieren, dieser wird zudem von drei Ministern unterstützt.
Interkommunales Projekt
Der Leiter des Wernauer Jugendhauses Kiwi, Holger Kaufhold, erlebte die Sindelfinger Spielstadt „Simsalon“ als Mitarbeiter. Begeistert von der Idee, entwickelte er gemeinsam mit Heike Banzhaf-Frasch aus der Deizisauer „Zehntscheuer“ und einem Vorbereitungsteam ein Konzept, eine solche Kinderspielstadt auch in Wernau anzubieten. Das Kiwi und die Deizisauer Zehntscheuer sind Partner und so fungieren beide Einrichtungen des Kreisjugendrings Esslingen als gemeinsamer Veranstalter. Etwa 140 Kinder der Jahrgänge 1997 bis 2002 nehmen an der Kinderspielstadt teil. Das Mitarbeiterteam umfasst die stolze Anzahl von rund 65 ehrenamtlichen Helfern.
Breite Unterstützung
Nicht lange überzeugt werden mussten die beiden Bürgermeister von Wernau und Deizisau, die umfassende logistische Unterstützung zusagten und auch selbst vor Ort dabei sein werden. Zahlreiche Sponsoren unterstützen mit Sach- und Geldleistungen die neue Kinderspielstadt, andere entsenden Auszubildende. Erfreulich ist, dass Kindern aus sozial benachteiligten Familien durch einen großzügigen Zuschuss der Aktion Kinderhilfe Deizisau e.V. die Teilnahme an der Kinderspielstadt ermöglicht werden konnte.
Bild: Wernau
Uli Keuler im Kulturzentrum Baltmannsweiler
Samstag, 9. Oktober 2010 um 20.00 Uhr
Baltmannsweiler.| Der Hintergrund, vor dem seine Figuren agieren, ist der Alltag. Und die Helden sind jedermann vertraut: detail-verliebte Fahrkartenkäufer, unbesiegbare Technikjünger, überforderte Hausmänner und wissbegierige Gesprächsnachbarn.
Doch gelingt es Keuler, die alltägliche Szenerie in ein ziemlich schräges Licht zu tauchen und so dem Gewohnten überraschende Perspektiven abzugewinnen. Und dies alles ohne Requisiten, Kostüm oder Maske. Keulers Markenzeichen ist ein Sprachwitz, der teils derb-komisch, teils zielgenau entlarvend und teils verspielt daherkommt. Das Personal auf der Bühne ist unverkennbar im Schwäbischen angesiedelt, doch könnte sich das Geschehen auch in anderen Teilen der Republik abspielen.
Sein Markenzeichen ist ein Sprachwitz, der teils derb-komisch, teils zielgenau-entlarvend und teils verspielt daherkommt. Die Mehrzahl seiner Helden ist im Schwäbischen angesiedelt. Ihre Umgebung ist jedoch kein heimeliges Lokalmilieu, sondern die Welt unserer Tage.
Ein altes Programm? Ein neues Programm? – Keuler baut sein Repertoire langsam, aber stetig um. Wer ihn seit einigen Jahren nicht gesehen hat, wird zwischen Bekanntem viel Neues entdecken.
Egal, wie lange Ihre letzte Begegnung mit Uli Keuler nun zurück liegt, lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen, sich einen Abend lang mal wieder köstlich zu amüsieren!
Eintritt: 15,- € / 13,- € ermäßigt (Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte mit gültigem Ausweis)
Kartenvorverkauf:
- Rathaus Baltmannsweiler
- Rathaus Hohengehren
- Schreibwaren Stegmaier, Baltmannsweiler
- Reisebüro Scharpf, Hohengehren
- Winterbacher Reisebüro
oder Kartentelefon: 07153 / 9427 – 0 sowie online unter: www.baltmannsweiler.de
|