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In der Veranstaltungsreihe des Chaos Computer Club Stuttgart ist am Donnerstag, 9. September, um 19.30 Uhr Nicola Apicella in der Stadtbücherei im Wilhelmspalais zu Gast. Er machte von seinem im Bundesdatenschutzgesetz festgelegten Recht auf Selbstauskunft Gebrauch und berichtet von den Reaktionen und Ergebnissen der 50 angeschriebenen Stellen. Der Eintritt ist frei. Seit dem 1. April dieses Jahres können Verbraucher einmal jährlich kostenfrei Auskunft darüber verlangen, welche Daten von ihnen gespeichert sind. Diese sogenannte Selbstauskunft kann bei einer Auskunftei schriftlich oder mündlich beantragt werden. Die Auskunftei muss in Textform mitteilen, welche Daten zur Person gespeichert wurden, woher diese Daten stammen, an wen diese Daten weitergegeben wurden sowie den Zweck der Speicherung. Zusätzlich erfährt der Verbraucher seinen „Scorewert“ und worauf dieser beruht. Der Scorewert beschreibt die Bonität eines Kunden. Grundlage für die Regelung zur Selbstauskunft ist das Bundesdatenschutzgesetz insbesondere nach den Paragraphen 19 und 34. Das Bundesdatenschutzgesetz ist im Internet auf den Seiten des Bundesjustizministeriums zu finden: bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bdsg_1990/gesamt.pdf. Eine Studie des Bundesverbraucherministeriums ergab, dass allein bei der Schufa 46 Prozent der Daten zur Kreditwürdigkeit fehlerhaft sind. Dies zeigt, dass es einer regelmäßigen Prüfung der persönlichen Daten bei den Auskunfteien bedarf. Das Bürgercafé im Bürgerhaus in Möhringen, Filderbahnplatz 32, findet am Donnerstag, 9. September, von 15 bis 17 Uhr statt. Diesmal wird es vom Caritasverband Stuttgart, Bereich Altenhilfe, organisiert. Ursula Weber vom Haus Das Bürgercafé ist ein Projekt des Generationenhauses Möhringen. Dies ist ein Netzwerk, bestehend aus Möhringer Bürgerinnen und Bürgern, Sozialeinrichtungen, Schulen, Vereinen und dem Möhringer Bezirksamt. Es setzt sich in den Stadtteilen Sonnenberg, Möhringen und Fasanenhof für ein neues Miteinander der Generationen ein und initiiert Projekte und Kooperationen. Öffentliche DiskussionDie Landeshauptstadt Stuttgart lädt am 8. September, 18 Uhr, zu einer öffentlichen Diskussion zum Thema „BildungsStadt Stuttgart“ in den Großen Sitzungssaal des Rathauses ein. Im Zentrum steht die Fragestellung: „Welche Strukturen braucht die Zukunft?“ In den kommenden Jahren entsteht im Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstatt durch die Umgestaltung des ehemaligen Güterbahnhofareals ein urbanes Wohngebiet am NeckarPark. In diesem Zusammenhang wurde mit Überlegungen zum Modellprojekt „Bildung als Standortfaktor“ begonnen. Ziel ist, spezielle Bildungs- und Betreuungsangebote für ein Bestandsgebiet mit hohem Migrantenanteil und qualitätsvollen Wohnungsneubau in einem neu entstehenden Stadtteil zu verbinden. An einem Standort sollen nicht behinderte und behinderte Kinder von Geburt an bis zum zwölften Lebensjahr betreut und unterrichtet werden. Zur Diskussion stehen ein gut verzahnter Übergang vom Kindergarten in die Grundschule, Teilhabe von behinderten Kindern und Überlegungen für ein längeres, gemeinsames Lernen in einer schulartunabhängigen Orientierungsstufe, also über die Grundschulzeit hinaus. Die Veranstaltung eröffnet Dr. Susanne Eisenmann, Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport. Im Anschluss folgen ein Impulsreferat von Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D. und eine Podiumsdiskussion. Teilnehmer sind: Christian Bucksch, Stellvertretender Vorsitzender des Landeselternbeirats Baden-Württemberg; die Leiterin des Instituts für Erziehungswissenschaft der PH Ludwigsburg, Prof. Dr. Katrin Höhmann; Claus Munkwitz, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart; Prof. Dr. Franz Pesch, Professor für Stadtplanung und Entwerfen an der Universität Stuttgart; die Gesamtleiterin der Freien Schule Anne-Sophie (Schule der Würth-Stiftung), Angelika Schmidt; Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Philologenverbands sowie Bürgermeisterin Dr. Susanne Eisenmann und Prof. Dr. Rita Süssmuth. Um diese Themen öffentlich zur Diskussion zu stellen, lädt die Landeshauptstadt Stuttgart zu einem Meinungs- und Ideenaustausch über Möglichkeiten, Chancen und Risiken des Modellprojekts ein. Um Anmeldung wird gebeten. Kontakt: Von Freitag, 10., bis Montag, 13. September feiert der Stadtteil Uhlbach seine traditionelle Kirbe zusammen mit dem Weinfest. Auf dem Uhlbacher Platz ist dazu ein kleiner Rummel aufgebaut. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr, ist das Café Wunderbar mit dem Salonwagen der Familie Hagenbeck zum zweiten Mal zu Gast auf der Feuerbacher Kirbe von Freitag, 10. bis Montag, 13. September. Der Zirkuswagen, der zu den schönsten Europas gehört, kann in der Villacher Straße, beim Festplatz Kärtner Straße, in Feuerbach bewundert werden. Der Herbstmarkt in Untertürkheim findet in diesem Jahr am Donnerstag, 16. September, in der Wallmerstraße zwischen Schlotterbeck- und Oberstdorfer Straße, von 8 bis 17 Uhr statt. Zahlreiche Händler mit einem breiten Warenangebot freuen sich auf ihren Besuch. Die Marktstube in der Wallmerkirche ist ab 7 Uhr geöffnet. Erste Lesung am PorscheplatzStuttgart. Er hat sich den Traum vom eigenen Porsche erfüllt und seine Erfahrungen selbstironisch niedergeschrieben: Am Samstag, den 2. Oktober 2010, 19.30 Uhr liest Christian Eisert aus seinem neuen Buch „Tacho-Man – 1 Mann, 1 Porsche, 1 Krise und 33x Tanken“. Damit veranstaltet das Museum der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, seine erste Lesung. Der Ticketverkauf startet heute. Inmitten der Ausstellung, umgeben von über 23.000 Pferdestärken, erzählt Comedy-Autor Eisert mit viel Humor von den skurrilen Erlebnissen mit seinem Cayman, den er liebevoll „Porschelchen“ nennt und die ihn einmal quer durch Deutschland geführt haben. Dabei wird die Lesung ebenso um eine Stand Up-Comedy des Autors, der unter anderem Gags für Harald Schmidt schreibt, aufgelockert. „Natürlich werde ich nicht nur von meinem Porschelchen erzählen, sondern Porschelchen wird mit mir zusammen auf der Bühne stehen“, kündigt Eisert an. „Wir freuen uns schon sehr auf Stuttgart.“ Vor Beginn der Lesung bekommen die Veranstaltungsgäste die Möglichkeit, die Museumsausstellung exklusiv zu besichtigen. Zum Buch „Tacho-Man – 1 Mann, 1 Porsche, 1 Krise und 33x Tanken“ Über den Autor Christian Eisert Ort: Porsche-Museum, Porscheplatz 1, Stuttgart-Zuffenhausen In der Reihe LiteraTürkei der Stadtbücherei Stuttgart und des Deutsch-Türkischen Forums (DTF) ist am Donnerstag, 16. September, um 20 Uhr die türkische Schriftstellerin Ayşe Kulin zu Gast im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses. Kulin liest und erzählt aus ihrem neuesten Roman „Der schmale Pfad“ (Bir Gün). Die Moderation sowie die deutsche Lesung übernimmt Sabine Adatepe. Kulturamtsleiterin Sabine Laugwitz-Aulbach begrüßt die Gäste. Eintrittskarten für acht, sechs beziehungsweise vier Euro für DTF-Mitglieder, Literaturhaus-Mitglieder und Besucher mit einem Leseausweis der Stadtbücherei können unter Telefon 216-5788 und -5726 sowie per E-Mail unter stadtbuecherei.veranstaltungen@stuttgart.de reserviert werden. Die Journalistin Nevra Tuna steckt in einer tiefen privaten und beruflichen Krise. Um ihre Karriere zu retten, möchte sie ein Interview mit der inhaftierten kurdischen Politikerin Zelha Bora führen. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum sie zu ihr möchte: Nevra vermutet, dass es sich bei ihr um die beste Freundin aus Kindertagen handelt. Nevra schafft es, sich ins Gefängnis einschleusen zu lassen und die Kurdin zu treffen. Das Gespräch der beiden Frauen wird erst einmal zum Schlagabtausch, da jede vehement ihre Position als Türkin beziehungsweise Kurdin vertritt. Das Interview droht zu scheitern, bis sich Nevra endlich zu erkennen gibt. Die Frauen frischen ihre Kindheitserinnerungen auf und erzählen sich gegenseitig ihre Lebenswege. Dabei kommen auch ungelöste Fragen zur Sprache, die nun, nach Jahrzehnten, endlich geklärt werden: Warum war Nevras Vater, der türkische Landrat, bei der Familie Zelhas so angesehen? Weshalb stieg er in seiner Laufbahn als Verwaltungsbeamter nicht weiter auf? Welchen Konflikt trugen Nevras Eltern aus, der schließlich sogar zur Scheidung führte? Und was hat das Ganze mit Cengiz zu tun, dem damals jungen Verwandten Zelhas, der sich den Partisanen anschloss? Dabei werden auch durchaus allgemeine Probleme angesprochen: Staatliche Gewalt, Folter und katastrophale Haftbedingungen, ungenügende Bildungschancen für Kurden, mangelnde Rechte für Frauen, unmenschliche Traditionen wie Blutrache und Ehrenmord. Die beiden Frauen gewinnen Verständnis für die Situation und Haltung der anderen. Sie wollen sich dafür einsetzen, dass der Konflikt zwischen Kurden und Türken in einer gangbaren Lösung für beide Gruppen endet. Ayşe Kulin wurde 1941 in Istanbul als Tochter von Muhittin Kulin, einem Bosnier, der das Wasserministerium aufbaute, und Sitare Hanım, einer Tscherkessin und Enkelin des ersten osmanischen Wirtschaftsministers, geboren. Kulin wuchs in Ankara auf, verbrachte die Sommermonate aber bei der Familie ihrer Mutter in Istanbul, die noch dem traditionellen osmanischen Kodex verpflichtet war – beide Welten beeinflussten gleichermaßen ihr Schreiben.
In Ankara ging Kulin zur Schule, besuchte das Gymnasium in Istanbul und studierte am American College für Mädchen Literaturwissenschaften. Während des ersten Militärputsches 1960 war sie eine aktive Sozialdemokratin. In den 80er-Jahren arbeitete Kulin als Redakteurin und Reporterin für diverse türkische Zeitungen und Zeitschriften, als Produzentin für Fernsehen, Werbespots und Kinofilme. Für ihre Erzählung „Fotografien von Sabah“ („Foto Sabah Resimleri“) erhielt sie 1996 den Sait-Faik-Preis für Kurzgeschichten. Einige Male wurde sie als „Autorin des Jahres“ ausgezeichnet, viele ihrer Erzählungen und Romane wurden verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Seit 2007 ist sie ehrenamtliche Unicef-Botschafterin. Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit der Stadtbücherei Stuttgart mit dem Deutsch-Türkischen Forum und dem Literaturhaus Stuttgart. Der amerikanische Autor Joshua Ferris ist am Mittwoch, 15. September, um 20 Uhr zu Gast in der Stadtbücherei im Wilhelmspalais. Dr. Wolfgang Holtkamp vom Institut für Literaturwissenschaften und Amerikanistik der Universität Stuttgart spricht mit ihm über seinen neuen Roman „Ins Freie“. Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt. Die deutschen Texte liest Benjamin Grüter vom Schauspiel Stuttgart. Eintrittskarten für fünf, ermäßigt drei Euro können unter Telefon 216-5788 und -5726 sowie per E-Mail unter stadtbuecherei.veranstaltungen@stuttgart.de reserviert werden. Joshua Ferris wurde 1974 in Danville/Illinois, USA, geboren und wuchs in Key West auf. 1996 erhielt er seinen Bachelor-Abschluss in Englisch und Philosophie an der Universität von Iowa. Seine erste Kurzgeschichte „Mrs. Blue“ erschien 1999 in der „Iowa Review“. Bevor er sein Masterstudium in Kreativem Schreiben an der University of California, Irvine, antrat, lebte Ferris einige Jahre in Chicago, wo er in einer Werbeagentur arbeitete. Eine Chicagoer Werbeagentur ist auch Schauplatz seines 2007 erschienenen Debütromans „Then We Came to the End“ (dt. „Wir waren unsterblich“, 2007). Übersetzt in 25 Sprachen, stand der Roman 2007 im Finale des National Book Award und wurde mit dem P.E.N./Hemingway Foundation Award ausgezeichnet. Weitere Kurzgeschichten folgten. Im neuen Roman „The Unnamed“ (dt. „Ins Freie“) geht es um den erfolgreichen New Yorker Anwalt Tim Farnsworth, dem es im Leben an nichts zu mangeln scheint. Er ist glücklich verheiratet, lebt mit Frau und Tochter in einem großen, schönen Haus, er liebt seine Arbeit – und nimmt all das als selbstverständlich wahr. Doch er gerät in die Fänge einer geheimnisvollen Erkrankung. Von dem Zwang befallen, immer wieder hinauszurennen und so lange zu laufen, bis er vor Erschöpfung zusammenbricht, zerstört er alles, was ihm im Leben wertvoll ist: seine Familie, sein soziales Umfeld, seine berufliche Position und den damit verbundenen Wohlstand. Joshua Ferris lebt als freier Autor in der Nähe von New York. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum und dem Luchterhand Literaturverlag. Wie schon in den Vorjahren lädt die Stadt auch im Wintersemester 2010/2011 die neu eingeschriebenen Studentinnen und Studenten aller Stuttgarter Hochschulen und Berufsakademien zu einer „Welcome Week“ ein. Vom 20. bis zum 28. Oktober können die Studierenden ihren neuen Studienort mit vielen attraktiven Angeboten in Kultur, Sport und Freizeit kennenlernen, unter anderem beim Besuch der Weißenhofsiedlung und des Hauses Le Corbusier, bei einer Führung durch das Kunstmuseum, im Mercedes-Benz Museum oder dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Im Pressehaus Stuttgart erfahren sie, wie eine Zeitung entsteht. Beim Tischkicker-Turnier können Einzelspieler und Teams antreten. Die offizielle „Welcome Party“ wird gemeinsam mit der „Campusfusion“, einer Verbindung von Studenten der Universitäten Hohenheim und Stuttgart, am Donnerstag, 28. Oktober, auf Stuttgarts Partymeile, der Theodor-Heuss-Straße, gefeiert. Im letzten Jahr kamen 4000 junge Leute. Die Welcome Week ist ein gemeinsames Projekt der Landeshauptstadt mit den Stuttgarter Hochschulen, Berufsakademien und Kooperationspartnern der Stuttgarter Kultur- und Sportinstitutionen. Im neuen Design präsentiert sich in diesem Jahr das Programmheft, das in einer Auflage von 15 000 Exemplaren gedruckt wurde. Die Gestaltung stammt von Fabstylez – Agentur für Kommunikation und Gestaltung, und Sabaratnam – Kommunikation und Marken. Aktuelle Informationen sind unter www.welcomeweek.de und beim Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, Ursula Schleicher-Fahrion, Telefon 0711/216-3249 oder E-Mail ursula.schleicher-fahrion@stuttgart.de zu bekommen. Das Schriftstellerhaus, das Literaturhaus und die Stadtbücherei laden zur Stuttgarter Lyriknacht ins Wilhelmspalais ein. Es ist die siebte Lyriknacht und die letzte, die im Wilhelmspalais stattfindet. Am Freitag, 10. September, können die Besucher von 19 bis 24 Uhr den unterschiedlichen Stimmen der Poesie lauschen. Es lesen Nico Bleutge, Volker Demuth, Claudia Gabler, Nadja Küchenmeister, Thilo Krause und Klaus F. Schneider. In der Lyrik-Lounge im Foyer moderiert der Stuttgarter Sprecher Götz Schneyder ein „Lyrik-Podcasting“. Karten für zehn, ermäßigt fünf Euro (inklusive einem Freigetränk) können telefonisch unter 216-5788 und -5726 sowie per E-Mail unter stadtbuecherei.veranstaltungen@stuttgart.de reserviert werden. Das Programm beginnt um 19 Uhr mit Thilo Krause, Gewinner des Literaturwettbewerbs „Irseer Pegasus 2010“, und der Berliner Lyrikerin Nadja Küchenmeister. Ihr Debütband „Alle Lichter“ ist in diesem Jahr beim Verlag Schöffling & Co erschienen. Sie lesen auf Einladung des Stuttgarter Schriftstellerhauses unter dem Motto „Weite Horizonte“. Der Stuttgarter Musiker Ulrich Schlumberger spielt auf dem Akkordeon. Günter Guben vom Stuttgarter Schriftstellerhaus e.V. moderiert die Lesung.
Um 20.30 Uhr präsentiert das Literaturhaus den neuen Gedichtband „Lapidarium“ von Volker Demuth. Der Lyriker, Essayist und Medienwissenschaftler erkundet darin die poetische und existenzielle Tragweite des „langen Gedichts“ für die Gegenwart. Sein Gesprächspartner ist der Autor und Übersetzer Joachim Kalka. Um 22 Uhr lesen zu später Stunde Nico Bleutge, Claudia Gabler und Klaus F. Schneider aus ihren Gedichten, eingeleitet von einem ihrer Lieblingssongs und umgeben von ihren liebsten Büchern – Lyrik intim also. Nico Bleutge, 1972 in München geboren, studierte Germanistik, Rhetorik und Philosophie in Tübingen. Er arbeitet als Lyriker, Essayist und Literaturkritiker für verschiedene Zeitungen in Berlin. Seine Gedichtbände „Klare Konturen“ und „Fallstreifen“ erschienen beim Verlag C. H. Beck. Claudia Gabler wurde 1970 in Lörrach geboren, lebt ebenfalls in Berlin und schreibt Lyrik, Hörspiele und Theaterstücke. Sie erhielt 2009 den Grimmelshausen-Förderpreis für ihren Band „Die kleinen Raubtiere unter ihrem Pelz“. Klaus F. Schneider, der 1958 in Mediasch (Siebenbürgen, Rumänien) geboren wurde, lebt seit 1987 in Stuttgart. Sein jüngster Gedichtband „Umgehung der Anhaltspunkte“ erschien in der Edition Kyrene. Alle drei Lyriker sind in den vergangenen Jahren mit dem Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Zum letzten Mal Lyriknacht im Wilhelmspalais – das soll festgehalten werden. Alle Besucher und Autoren sind eingeladen, an einem einmaligen Lyrik-Podcast mitzuwirken: Gedichte-Klassiker aus den Regalen der Lyrik-Lounge oder vielleicht sogar eigene Texte können in der Aufnahme-Box vorgetragen werden. Der Stuttgarter Sprecher Götz Schneyder moderiert das Lyrik-Podcasting. Er gibt Tipps und nimmt auch den einen oder anderen Leseauftrag entgegen. Der „Letzte-Lyriknacht-im-Wilhelmspalais-Podcast“ wird unter www.stuttgart.de/stadtbuecherei zum Anhören und Herunterladen zur Verfügung stehen. 2011 fällt der Termin der Lyriknacht in die Umzugszeit der Stadtbücherei, weshalb ein Jahr ausgesetzt wird. Die 8. Stuttgarter Lyriknacht wird 2012 in der neuen Bibliothek beim Hauptbahnhof gefeiert. Die drei Häuser für Literatur in Stuttgart haben sich 2004 zum ersten Mal zusammengeschlossen, um zu einer Nacht der Lyrik ins Wilhelmspalais am Charlottenplatz einzuladen. Seitdem besuchen zahlreiche Gäste jedes Jahr dieses Wortspektakel. Die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart bietet in Kooperation mit dem RKW Baden-Württemberg (Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft) im September wieder Seminare zum Thema Unternehmensgründung an. Die nächsten Seminare finden von Mittwoch, 15., bis Freitag, 17. September, im Stuttgarter Rathaus und von Freitag, 24., bis Sonntag, 26. September, im Kreativgründerzentrum H7, Heilbronner Straße 7, statt. Eine Gruppenstärke von maximal zwanzig Teilnehmern garantiert eine gute Lernatmosphäre. Gründer lernen in den Seminaren die Chancen, aber auch die Risiken der Selbstständigkeit kennen. Fragen zum Businessplan, Personal, Steuer, Buchhaltung, Versicherung und Fördermöglichkeiten werden ausführlich behandelt. Durch die Förderfähigkeit im Rahmen des Europäischen Sozialfonds kann die Veranstaltung zu einem Komplettpreis von nur 40 Euro angeboten werden. Das Seminar wird nach den strengen Förderrichtlinien des Bundeswirtschaftsministeriums durchgeführt. Eine Anmeldung zu den Seminaren unter Telefon 0711-2 29 98 0 oder im Internet unter www.rkw-bw.de ist erforderlich. Zusätzlich zum Seminarangebot erhalten Gründungswillige außerdem Unterstützung durch das Gründerbüro im Stuttgarter Rathaus. Das Gründerbüro bietet eine professionelle Erstberatung, die sich über den gesamten Existenzgründungsprozess von der Ideenfindung bis zur Firmeneröffnung in Stuttgart erstreckt. Die Beratung ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt über die Geschäftsstelle des Gründerbüros, Telefon 216-8484. Für Rückfragen steht Ines Aufrecht, E-Mail ines.aufrecht@stuttgart.de, zur Verfügung. |
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