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Sonderführung durch die Ausstellung Zeit-Kunst gegen Diktatoren im Stadtmuseum

Leonberg.| Am Sonntag, 29. August, 14.30 Uhr, bietet Museumsleiter Klaus Konz im Stadtmuseum, Pfarrstrasse 1, eine Sonderführung durch die Ausstellung Zeit-Kunst gegen Diktatoren.

Die ausgestellten Fotokunstwerke, politische Montagen aus Frankreich aus den Jahren 1914 – 1940, stammen von Marinus Jacob Kjelgaard, einem zu Unrecht vergessenen Meister der politisch-satirischen Fotomontage. Der Fotomonteuer, der seine Werke stets mit Marinus signierte, kommentierte bereits während des 1. Weltkrieges das weltpolitische Geschehen. Fast schon visionär sah er das kommende Unheil von Nationalsozialismus und dem 2. Weltkrieg voraus. Im Stil eines John Heartfield schuf er seine bissigen zeitgeschichtlichen Kommentare auf das nationalsozialistische Deutschland, den sowjetischen Diktator Stalin, Italiens Mussolini und die zaudernden Politiker Europas. Veröffentlicht wurden die Montagen auf den Titeln der Magazinen MARIANNE und Jai Vu. Weitere Fotomontagen aus den Zeitschriften Voila, Regards und Match ergänzen die Werke von Marinus.

Die Besetzung der Hauptstadt Frankreichs durch die Nazis vor siebzig Jahren im Juni 1940 beendete diese Zeitschriftentradition. Die Nazis plünderten die Archive und Redaktionsbüros der kritischen Presse. Kunstwerke wurden verbrannt oder achtlos weggeworfen.

Die ausgestellten Magazine und Zeitdokumente stammen aus der Sammlung von Dr. Ulrich Hägele.

Die Ausstellung ist bis zum 19. September zu sehen immer dienstags, mittwochs und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr sowie sonntags von 13 bis 18 Uhr. Außerdem sind Führung nach Vereinbarung möglich unter der Rufnummer 990-1422.

Im kommenden Jahr ist die Ausstellung zu Gast in Leonbergs französischer Partnerstadt Belfort und wird dort Teil einer Veranstaltungsreihe zur Résistance.

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Der Weg zu den eigenen vier Wänden

Stuttgart.| Vom 24. bis 26. September ist bereits zum fünften Mal die Wohnimmobilienmesse „Eigentum&Wohnen“ in Stuttgart zu Gast. Auch das Amt für Liegenschaften und Wohnen ist dort wieder vertreten.

Am Messestand E6 kann man sich auf der Stadtkarte von Stuttgart anschaulich über die Immobilienangebote der Landeshauptstadt informieren. Dort sieht man, welche Gebäude oder Wohnbauplätze derzeit zum Verkauf stehen. Auch über die Förderprogramme von Stadt und Land wird informiert. Viele Broschüren und Handzettel geben Informationen über die nötigen Schritte und Ansprechpartner. Und für persönliche Fragen oder erste Beratungsgespräche stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Stand zur Verfügung.

Die Messe „Eigentum&Wohnen“ wird am Freitag, 24. September, um 15 Uhr offiziell von Stuttgarts Erstem Bürgermeister Michael Föll in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle eröffnet. Der Einlass ist ab 13 Uhr. Die Messe bietet die Gelegenheit, sich einen umfassenden Überblick über die Immobilienangebote der Region Stuttgart und deren Finanzierung zu verschaffen. Alles rund um die vier Wände findet man an einem Ort: Bauträger, Makler, Banken, Notare, Verbände und Versicherungen. Damit Eltern sich entspannt den Gesprächen widmen können, steht ein Team zur Kinderbetreuung bereit. Auch für den Imbiss zwischendurch ist gesorgt.

Die Messe ist am Freitag, 24. September, von 13 bis 18 Uhr und am Samstag, 25. September, sowie Sonntag, 26. September, jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Parallel zur Immobilienmesse findet das 98. Landwirtschaftliche Hauptfest Baden Württemberg (LWH) auf dem Cannstatter Wasen statt. Für diese beiden Messen kann ein Kombiticket gelöst werden, das auch über www.easyticket.de erworben werden kann.

Mehr Informationen zu den Angeboten der Stadt Stuttgart finden sich im Internet unter www.stuttgart.de/immobilien oder www.stuttgart.de/wohnungswesen.

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Studenten der Hochschule Medien stellen ihre Arbeiten vor

Porträts von Stuttgart

Stuttgart red.| Im Rahmen des Masterkurses „Fotografie Produktion“ stellen Studierende der Hochschule der Medien von Donnerstag, 22. Juli, bis zum 9. September im zweiten Obergeschoss des Stuttgarter Rathauses ihre Arbeiten zum Thema „Portrait of Stuttgart“ aus.

Unter der Anleitung von James Palik entstanden im Sommersemester 2010 Aufnahmen, die Stuttgart in seiner ganzen Vielfalt widerspiegeln. Dabei werden die einzelnen Facetten der Landeshauptstadt auf unterschiedlichste Art und Weise in Szene gesetzt. Die Ausstellung zeigt die gelungensten Aufnahmen der Studierenden aus den Bereichen Architektur, Kunst, Kultur, Mensch und Natur.

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Infos aus dem Stadtmuseum Leonberg

Leonberg red.| Im denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Lateinschule, unmittelbar neben der Stadtkirche gelegen, wird auf drei Stockwerken die stadtgeschichtliche Ausstellung von der Jungsteinzeit bis in die jüngste Vergangenheit präsentiert. Berühmte Persönlichkeiten der Stadt, wie der Astronom Johannes Kepler, der hier zur Schule ging, oder der Philosoph Friedrich Wilhelm Joseph Schelling finden sich ebenso wieder, wie Gegenstände des Alltags oder die Geschichte des Leonberger Hundes.

Das Sacharchivkonzept gliedert die Ausstellung in verschiedene Themenbereiche und ermöglicht so, einen manchmal überraschenden Einblick in die Themen der Stadtgeschichte.

Die aktuelle Ausstellung im Stadtmuseum befasst sich mit der Zeit-Kunst gegen Diktatoren, Politische Fotomontagen aus Frankreich 1914 – 1940. Die Ausstellung ist noch bis zum 19. September 2010 zu sehen.

  • Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 14-17 Uhr, Sonntag 13-18 Uhr.
  • Führungen nach Vereinbarung über Telefon 07152 990-1422.
  • Eintritt: 2,50 EUR, ermäßigt 1,50 EUR / 0,50 EUR
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“- und dann das Vergnügen.” 200 Jahre Freizeit in Esslingen

Ausstellung im Stadtmuseum im Gelben Haus vom 18. Juli bis 7. November   2010

Freizeit ReiselustEsslingen red.| Freizeit ist etwas Wunderbares. Sie dient zur Entspannung, Zerstreuung oder zum geselligen Beisammensein. Ihre unterschiedliche Gestaltung im Lauf der Zeit ist Thema der Ausstellung –”"- und dann das Vergnügen”. 200 Jahre Freizeit in Esslingen”, die das Stadtmuseum im Gelben Haus in   Esslingen ab 18. Juli 2010 zeigt. Interessante, wertvolle und kuriose Gegenstände aus dem Bestand der Städtischen Museen sowie von zahlreichen Leihgebern führen vor Augen, wie die Esslinger früher und heute ihre Freizeit verbracht haben. Die Besucher können sehen, was Eltern und Großeltern Spaß gemacht hat, in Erinnerungen an ihre eigenen Jugendträume schwelgen oder sich informieren, womit sich Kinder und Jugendliche heute ihre freie Zeit vertreiben.

Freizeit ist ein relativ junges Phänomen. Erst die Industrialisierung um 1800 teilte den Tag in Arbeitszeit und freie Zeit ein. Davor bestimmten Beruf und Jahreszeit den Tagesrhythmus der Menschen. Wie alle Lebensbereiche wandelt sich auch die Freizeitgestaltung ständig. Um 1900 fanden in Weil mondäne und berühmte Pferderennen statt, die auch König Wilhelm II. von Württemberg besuchte. Das Central-Theater von 1913, eines der ältesten erhaltenen Lichtspieltheater Deutschlands, entführte die Besucher in die fesselnde Welt des Films.

Beeinflusst von den US-Besatzungssoldaten entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg eine lokale Szene mit demFreizeit Badende “Twistkeller” und dem legendären Tanzlokal “Maxim”, das nicht nur für die gewagte Bekleidung der Bardamen berühmt war. Später ging man in Diskotheken wie den “Fürstenfelder Hof”, in dem auch bekannte Schlagerstars auftraten. Und   mancher Esslinger kurierte seit den 1950er Jahren sein Fernweh durch Reisen, beispielsweise nach Italien.

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts nehmen kommerzielle Freizeitangebote und Großereignisse zu. Dieser “Trend zum Event” ist auch in Esslingen durch den Mittelaltermarkt oder das Zwiebelfest spürbar. Und in Zukunft werden wohl die elektronischen Medien wie Computer und das WWW mit ihren endlosen Möglichkeiten an Beschäftigung und Kommunikation dominieren.

Ein wichtiger Bestandteil der Freizeitgestaltung in Deutschland ist seit fast 200 Jahren das Vereinswesen. Heute gibt es mehr als 380 Vereine in Esslingen, in denen man sich für Sport, Musik, das Sammeln unterschiedlichster Dinge und viele andere Bereiche engagiert. Über 30 Esslinger Vereine beteiligen sich aktiv an der Ausstellung und präsentieren im wöchentlichen Wechsel zahlreiche Aspekte der Freizeitmöglichkeiten unserer Zeit.

Ergänzt wird die Ausstellung durch ein Rahmenprogramm mit Workshops und Führungen sowie einem Sommerferienprogramm für Kinder. Für Schulklassen bietet die Museumspädagogik Aktionen zum Mitmachen an.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 18. Juli 2010 um 11 Uhr im Stadtmuseum im Gelben Haus, Hafenmarkt 7, eröffnet. Die Eröffnungsveranstaltung findet im Kutschersaal der Stadtbücherei, Eingang Webergasse, statt.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14-18 Uhr | Sonntag und Feiertag 11-18 Uhr (auch Allerheiligen) | Montag geschlossen

Eintrittspreise: Erwachsene 2,- € | ermäßigt und Kinder ab 6 Jahren 1,- € | Familienkarte 4,- € | Jahreskarte 20,- € | ermäßigt 12,- €

Stadtmuseum im Gelben Haus | Hafenmarkt 7 | 73728 Esslingen am Neckar | Tel. Verwaltung 0711/3512-3240

info@museen-esslingen.de | www.museen-esslingen.de

Bilder: Stadtmuseum

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Ausstellung über Stuttgarter Luftfahrtgeschichte

Das Stadtmuseum Bad Cannstatt, Marktstraße 71/1, zeigt von Mittwoch, 19. Mai, bis zum 26. September die Ausstellung „Vom Wasen zum Mars – Stuttgarter Luftfahrtgeschichte(n)“.

Der Cannstatter Wasen mit seinem Flugplatz war ein zentraler Ort der frühen Stuttgarter Luftfahrtgeschichte. Die Flugpioniere Ernst Heinkel, Hellmuth Hirth und Hans Vollmoeller unternahmen vom Wasen aus ihre ersten Flugversuche. Waghalsige Flugschauen lockten vor und nach dem Ersten Weltkrieg die Massen an den Neckar. Die Eröffnung des neuen Flughafens Stuttgart-Böblingen 1925 beendete die große Zeit des Cannstatter Wasens als zentrales Flugfeld.

Die Öffnungszeiten des Stadtmuseums sind mittwochs 14 bis 16 Uhr, samstags 10 bis 13 Uhr und sonntags 12 bis 18 Uhr.

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