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Produktionsjubiläum: 15 Millionen Golf aus Wolfsburg

Volkswagen Beststeller seit 35 Jahren Nummer eins in Deutschland

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Wolfsburg.|  Am Freitag, 3. September 2010, lief der 15-millionste in Wolfsburg produzierte Golf vom Band – ein Golf GTI in Tornadorot mit 210 PS. Das volumenstärkste Modell des Volkswagen Konzern trat vor 36 Jahren von Wolfsburg aus seinen weltweiten Siegeszug an und ist bis heute über 27 Millionen Mal produziert worden.

Der Wolfsburger Werkleiter, Dr. Siegfried Fiebig, sagte beim Bandablauf des Jubiläumsfahrzeugs: „Das Werk. Das Auto. Die Mannschaft. Auf kein Auto passt dieser Leitspruch so gut wie auf den Golf. Als Namensgeber einer ganzen Fahrzeugklasse hat er alle in ihn gesetzten Erwartungen übertroffen und eine herausragende Bedeutung für den Standort Wolfsburg. Unser Ziel ist es, die Erfolgsgeschichte des Golf auch in der nächsten Generation fortzuschreiben.”

„An keinem anderen Standort bündelt die Belegschaft so viel ‚Golf-Knowhow’ wie in Wolfsburg – von der Entwicklung über die Konstruktion bis hin zur Fertigung. Seit 1974 gehört der Golf untrennbar zu diesem Standort. Unsere Kolleginnen und Kollegen tragen mit ihrem Engagement maßgeblich dazu bei, dass wir heute mit Stolz sagen können: der Golf – das Auto”, betonte Bernd Osterloh, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Volkswagen AG.

Die Popularität des Golf ist unverändert groß. Das unterstreichen nicht zuletzt die Auszeichnungen, die der Klassen-Primus weltweit von Fachleuten, Journalisten und Kunden erhielt. So wurde der Golf in diesem Jahr u.a. zum „Car of the Year” in Südafrika und zum beliebtesten Familienauto beim „What Car? Award” in Großbritannien gewählt sowie als Golf BlueMotion mit dem „World Green Car Award 2010″ ausgezeichnet.

Die erste Generation des Golf lief im Frühjahr 1974 in Wolfsburg an und entwickelte sich rasch zum Bestseller. Seit 1975 ist der Golf das meistverkaufte Fahrzeug Deutschlands. Auch im Ausland trumpfte der Golf auf und wurde mit Produktionsstandorten auf fünf Kontinenten zum internationalen Erfolgswagen.

Heute wird das Modell in Wolfsburg, Zwickau, Changchun (China), Curitiba (Brasilien) und Puebla (Mexiko) produziert. Zu den wichtigsten Märkten in Europa gehören Deutschland, Großbritannien, Frankreich Italien und Spanien. Die bedeutendsten Absatzgebiete außerhalb Europas sind China, Brasilien und die USA.

Bild: Volkswagen

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1 Kreidler-Festival des Motorsport Club Ludwigsburg ein voller Erfolg

Weit über 1.000 Fahrzeuge und 5.000 Besucher auf dem Kreidler-Ring

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von Michael Schau

Kornwestheim.| Deutschlands Zweitakt-Freunde trafen sich am Samstag, 4. September, zu einem Festival der besonderen Art auf dem ehemaligen Kreidler-Gelände in Kornwestheim. Bei herrlichem Spätsommerwetter reiste viele bereits am Freitag Nachmittag an und campierten auf dem Feld hinter dem Festzelt.

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Zweitaktfreunde aus Aargau in der Schweiz

Die vom Präsidenten Ozren Kuzmanovic entwickelte Idee eines Zweitakter-Treffens auf historischem Boden realisierte der MSC Ludwigsburg in nur 2 Monaten Planung. In der Kornwestheimer Stadtverwaltung wurde der Plan gleich befürwortet, trägt diese Veranstaltung doch zum allgemeinen Image und den touristischen Highlights bei.

Bereits um 9.00 Uhr kamen die ersten Maschinen am Samstag Vormittag an. Dann ging es fast im Minutentakt, immer mehr Teilnehmer trafen ein und wurden auf ihre Stellplätze eingewiesen. An den Nummernschildern konnte man ablesen, wo die Teilnehmer alle herkamen. Von Schleswig bis nach Passau und sogar aus der Schweiz kamen einige Zweitakt-Enthusiasten. Eine Gruppe aus Aargau war schon am Vormittag damit beschäftigt, ihre Motorräder auf Hochglanz zu polieren. Sie waren mit einer Kreidler Folry, einer Florett und einer Yamaha im Gepäck angereist. Gegen 10.00 Uhr dann begann auch der Besucherstrom, der zur Mittagszeit hin immer mehr zunahm. Schnell waren die Festzelte besetzt und an den vielen Verkaufsständen fanden sich Interessenten ein. Hier ein Stand mit Poliermittel, dort einer mit Ersatzteilen, mitten drin der “Kundendienst” mit seinem aktuellen Werkzeugangebot.

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kreidler_haberschlacht_smedia7Einen besonderen Platz hatten die Kreidler-Freunde Haberschlacht.

Mit der größten Sammlung an Kreidler-Modellen standen sie im Mittelpunkt des Interesses.

Hier war einfach alles zu sehen.

Von der top-restaurierten Florett in allen Ausführungen bis hin zu Florys und einem Dreirad-Umbau der K 50 sah man hier einfach alles, was man mit einer Kreidler so anstellen kann.

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Gegen Mittag fand die Begrüßung durch MSC-Präsident Ozren Kuzmanovic und Bürgermeister Köpple statt. Dieser Kuz_und_bmkoepple_smedia2zeigte sich total begeistert von dem Aufgebot und dem Besucherinteresse. Er äußerte den Wunsch, der MSC Ludwigsburg möge auch in 2 Jahren wieder eine solche Veranstaltung durchführen, was vom Publikum mit lautem Applaus befürwortet wurde.

Pünktlich um 12.45 begann die Vorstellung besonderer Maschinen. Ganz außergewöhnlich kreidler_crazy_smedia2stach hier ein Pärchen aus dem Heilbronner Raum hervor. Er mit einer Kreidler Flori, umgebaut, teilweise verchromt und vergoldet, sie mit einer Florett mit neonroten Farbanteilen und beide mit verchromten Helmen mit Teufelshörnchen. Das war Idealismus pur. Redakteure der Zeitschrift “Motorrad Classic” stellten die einzelnen Maschinen vor. Dabei war der absolute Star eine “Stock Luxus Sport” die ebenso selten wie wertvoll ist. Sogar das erste Moped, wenn man so will, aus dem Jahre 1884 wurde stilgerecht präsentiert. Noch heute fährt es fast wie am ersten Tag. Die Bremsbeläge waren damals wie heute aus einem speziellen Holz gefertigt.

Es folgten Präsentationsrunden auf dem “Kreidler-Ring”. Hier konnten die Besucher alle Arten von Zweitaktern live erleben, den Motorenlärm genießen und die typische Zweitakt-Luft einatmen. Von der Rennmaschine, dieOldie_smedia2 infernalischen Lärm erzeugte, bis zum Mofa zogen viele ihre Runden, hatten Spaß dabei und machten den vielen Zuschauern einfach nur Freude. Viele “ältere Semester” schwelgten in Erinnerungen und dachten an die alten Zeiten zurück. Die “Jungen” fanden die Mopeds und Motorräder einfach nur toll.

In der Kreidlerstraße befand sich der reine Kreidler-Standort. Vereine wie die “Kreidlerfreunde Haberschlacht präsentierten ihre auf Hochglanz polierten Maschinen. Hier sah man auch seltenere Stücke wie zum Beispiel ein altes Militärmoped. Interessierte Besucher verwickelten die Kreidlerfahrer in Fachgespräche, es wurden Erfahrungen ausgetauscht, Adressen von Ersatzteilhändlern und viele Tipps für die Pflege und Instandhaltung. Zwei Rennmaschinen wurden vom Auto- und Zweiradmuseum in Pleidelsheim ausgestellt.

publikum_bande_smedia3Weiter vorn waren die Zweitakt-Begeisterten mit Maschinen anderer Hersteller vertreten. Schicke Tourenmaschinen, sportliche Wettbewerbs-Motorräder, reine Rennmaschinen, einfach alles, was das Zweiradfahrer-Herz begehrte.

Ozren Kuzmanovic äußerte sich mehr als zufrieden über den Verlauf der Veranstaltung, die vielen Helfer des Motorsport-Clubs waren gegen Ende der Veranstaltung total geschafft,  hatten sie doch den ganzen langen Tag von 7.00 Uhr morgens an alles gegeben, aber auch sehr glücklich über den erfolgreichen Verlauf. Einstimmig war man der Meinung: “Das machen wir übernächstes Jahr wieder!”.

Gegen Abend verstummten dann die Motorengeräusche, viele machten sich bereit für die große Zeltparty mit 3 Oldiebands. Ab 19.00 Uhr versammelte sich alles in den Zelten. Bei Musik aus den 50er, 60er und 70er Jahren trank man gemütlich das eine oder andere Bier, unterhielt sich, kam mit den anderen ins Gespräch und feierte den Tag bis spät in die Nacht hinein.

Am Sonntag Morgen wurde nochmals zum Biker-Frühstück geladen, davon machten noch viele Gebrauch bevor die Letzten dann ihren Heimweg antraten.

Bilder: copyright by SCHAU.MEDIA

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Startschuss für den neuen Audi A1

  • 27. August ist Markteinführung bei allen Audi Händlern in DeutschlandA1100049
  • Vertriebsvorstand Schwarzenbauer: „Wir werden die Produktionskapazität um 20 Prozent steigern“
  • Marktstart in vielen Ländern Europas bis Mitte September

Das Warten hat ein Ende: Ab morgen steht der Audi A1 bei den deutschen Händlern zur Probefahrt bereit. Gleichzeitig beginnt die Auslieferung in Österreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz; die meisten Märkte Europas ziehen bis Mitte September nach. Mit einem Startpreis von 15.800 Euro überzeugt der A1 durch progressives Design, hervorragende Verarbeitung und neueste Infotainment-Technologien. Der neue Audi bietet eine Vielzahl an Individualisierungsmöglichkeiten: In mehr als 800 verschiedenen Exterieur-Varianten ist der A1 bestellbar.

„Die Rückmeldungen unserer internationalen Händler zeigen uns: Das Interesse am A1 übersteigt unsere Erwartungen deutlich“, erklärt Peter Schwarzenbauer, Vorstand für Marketing und Vertrieb der AUDI AG. „Wir werden daher unsere Produktionskapazität um 20 Prozent erhöhen.“ Bisher hatte Audi mit einem durchschnittlichen Produktionsvolumen von 100.000 A1 pro Jahr gerechnet, zunächst hauptsächlich für den europäischen Markt. Doch auch in der Region Asien-Pazifik und in Südamerika wird der neue Audi nun Anfang 2011 auf den Markt kommen. Schwarzenbauer: „Wir denken inzwischen auch darüber nach, den A1 noch in dieser Generation nach China zu bringen.“ 2010 sollen insgesamt 50.000 Einheiten in Brüssel vom Band laufen.

Der neue Audi A1 geht mit drei attraktiven Motoren an den Start: dem 1.2 TFSI, dem 1.4 TFSI und dem 1.6 TDI. Alle Motorisierungen verfügen über Direkteinspritzung und Turboaufladung sowie einem Start-Stoppsystem mit Bremsenergierückgewinnung. Als einziges Auto in diesem Segment kombiniert der A1 ein Start-Stopp-System mit einem Automatik-Getriebe.

Bereits vor seiner Markteinführung hat der neue Audi für viel Aufsehen gesorgt: Weltweit registrierten sich über 150.000 Interessenten, um über Markteinführung und neueste Aktionen informiert zu werden. Außerdem sicherte sich der Ingolstädter Automobilhersteller den renommierten „red dot award“ für die Direktmarketing-Kampagne zur Markteinführung des A1. Kern der crossmedialen Kampagne war der Versand einer Magazin-Serie rund um das neue Modell, die auch als Online-Ausgabe verfügbar ist.

Bild: AUDI

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Neuer Einstiegsmotor für den VW Fox

60 PS-Benziner ab 9.825 Euro im Handel erhältlich

Wolfsburg.| Nach über 1,1 Millionen weltweit verkauften Fahrzeugen präsentiert sich der Volkswagen Fox ab sofort mitPopUp330_275popupDB2009AU01837_small neuem Motor: Der Benziner ist sowohl für die Serienversion als auch für das Sondermodell „Fox Style“ zu einem Preis ab 9.825 Euro im deutschen Handel bestellbar.

Bekannt aus der Polo-Motorenpalette schöpft der neue Fox-Motor mit Euro-5-Norm seine Leistung von nun 44 kW / 60 PS aus nur 1,2 Litern Hubraum. Trotzdem ist sein Verbrauch niedrig geblieben: Nur durchschnittlich 5,9 Litern pro 100 km benötigt der kleine Volkswagen.

Der neue 1.2l-Motor ist auch für den Fox „Style” zu haben. Das Sondermodell ist zusätzlich zur Serie mit der Einstiegshilfe „Easy Entry”, dem Radiosystem „RCD 200″ mit MP3- Wiedergabefunktion und dem Schriftzug „Style” auf den hinteren Seitenteilen ausgestattet – bei einem Preisvorteil von bis zu 1.361 Euro gegenüber des vergleichbaren Serienmodells.

Der 2004 in den Markt gestartete Volkswagen Fox wird im brasilianischen Curitiba gefertigt und in Europa als Zweitürer mit großer Heckklappe verkauft. Als Cityspezialist überzeugt er mit einem Wendekreis von 10,6 m im Straßenverkehr und einem Einstiegspreis unter 10.000 Euro. Weltweit wurden bis heute 1.141.536 Fox ausgeliefert.

Bild: Volkswagen

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Honda CR-Z erzielt 5 Sterne im Crash-Test

CR-Z ist mit Top Euro NCAP Bewertung für Gesamtsicherheit eines der sichersten Autos in Europa.

Auch Jazz, Insight, Civic und Accord erhielten die Höchstwertung.

Der Honda CR-Z wurde nach neuesten, unabhängigen Crashtest-Ergebnissen des Euro NCAP als eines der sichersten Fahrzeuge Europas eingestuft und setzt damit den Erfolg des Honda Insight fort.

Die Euro NCAP-Bewertungsschemata konzentrieren sich auf die gesamte Sicherheitsleistung eines Fahrzeugs. Verbraucher erhalten damit einen einfach zu verstehenden Einzelwert als Ergebnis. Berücksichtigt werden der Insassenschutz bei Frontal-, Seiten- und Pfahlaufprall sowie beim Heckaufprall. In die Bewertung fließen auch Kinderschutz, Fußgängerschutz und das Vorhandensein von Fahrerhilfen mit ein. Der Honda CR-Z wurde jetzt mit der höchsten Wertungszahl von 5 Sternen ausgezeichnet.

Das neue, im Februar 2009 eingeführte, Wertungsschema basiert auf einer gewichteten Punktzahl und kombiniert zahlreiche Aspekte der Sicherheitsleistung von Kraftfahrzeugen. Prüfungsergebnisse zum Schutz von Erwachsenen (50%), Kindern (20%) und Fußgängern (20%) werden mit der Verfügbarkeit von Fahrerhilfen (10%) zu einem Ergebnis zusammengefasst. Um sich für die Bewertung zu qualifizieren, müssen Fahrerhilfen (VSA für Honda) standardmäßig in 90% der innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten vertriebenen Modellreihen integriert sein.

Der CR-Z ist das jüngste Modell in einer Reihe von Honda Fahrzeugen, die Topbewertungen erreicht haben. Seit der Einführung des neuen Bewertungsschemas wurden 4 weitere Honda-Modelle durch Euro NCAP getestet: der Civic, der Accord, der Jazz und als jüngster Zugang der Insight. Alle 5 Modelle erreichten 5 Sterne, wobei der Honda Insight zusätzlich als „sicherstes Hybridfahrzeug” aus dem Test hervorging und bei den im Jahr 2009 getesteten Fahrzeugen insgesamt Platz 2 erreichte.

Die neue Bewertung des Euro NCAP spiegelt Hondas Engagement für die Gesamtsicherheit seiner Fahrzeuge wider. Hondas ‚Car-to-Car‘ Crashtest-Einrichtung in Tochigi analysiert die Aufprallauswirkungen zwischen Modellen verschiedener Größen und Gewichtsklassen aus unterschiedlichsten Winkeln und entwickelt daraus Lösungen zur Minderung von Verletzungen, sowohl für Insassen, als auch für Fußgänger. Die 2001 eröffnete Crashtest-Einrichtung ist die erste überdachte Allwetter-Einrichtung ihrer Art weltweit.

Sicherheit im Honda CR-Z

Vehicle Stability Assist

Das Vehicle Stability Assist (VSA) wurde mit dem Ziel entwickelt, den Fahrer bei der Fahrzeugkontrolle in Kurven, bei der Beschleunigung und bei plötzlichen Ausweichmanövern zu unterstützen, indem bei Bedarf der Bremsassistent auf einzelne Räder angewendet und die Motordrehzahl entsprechend angepasst wird.

Bremsen

Belüftete 14 Zoll Vorderradbremsen und Scheibenbremsen hinten sorgen für Stabilität auf der Straße, die zusätzlich durch das Anti-Blockiersystem (ABS), die elektronische Bremskraftverteilung (EBD) und den Bremsassistenten (BA) unterstützt wird.

Advanced Compatibility Engineering (ACE)

Die Advanced Compatibility EngineeringTM (ACETM) Karosseriestruktur wurde in der Car-to-Car Crashtest-Einrichtung in Tochigi entwickelt und stellt heute eine der etablierten Stärken der Sicherheitsreferenzen von Honda dar.

Die ACETM Karosseriestruktur ist eine exklusive Karosseriebauweise von Honda, die den Insassenschutz und die Aufprallkompatibilität bei Frontalzusammenstößen verbessert. Das ACE-Design verwendet ein Netzwerk verbundener Strukturelemente zur gleichmäßigeren Verteilung der Aufprallenergie im vorderen Fahrzeugbereich. Dieses verbesserte Energiemanagement bei Frontalzusammenstößen reduziert die Kräfte, die in den Fahrerraum übertragen werden und nimmt die Kräfte gleichmäßiger auf, die bei einem Zusammenstoß von anderen Fahrzeugen übertragen werden.

Fußgängerschutz

Der CR-Z bietet ebenfalls zahlreiche Funktionen, die auf den Schutz von Fußgängern ausgerichtet sind. Studien haben gezeigt, dass diese Funktionen die Überlebenschance eines Fußgängers deutlich erhöhen können, wenn dieser von einem fahrenden Auto erfasst wird. Zu diesen Merkmalen gehören Frontscheibenwischer, die bei einem Aufprall wegbrechen, Halterungen der vorderen Kotflügel und Scharniere der Motorhaube, die Energie absorbieren und ein Freiraum unterhalb der Motorhaube, der mehr Platz für Deformierungen bietet.

Airbags und Sicherheitsgurte

In allen Modellen werden die Front- und Seiten-Airbags des Supplemental Restraint Systems (SRS) durch lange Vorhang-Airbags ergänzt, um alle Insassen zu schützen. In allen Sitzpositionen sind Emergency Locking Retractor (ELR) Dreipunktgurte vorhanden, die vorderen Sicherheitsgurte verfügen zusätzlich über 2-stufige Gurtbegrenzer zur Einschränkung der Energieaufnahme. Zusätzlich sorgen hinten zwei ISOFIX Punkte für die korrekte und sichere Montage von Kindersitzen.

Aktive Kopfstützen

Der CR-Z ist mit aktiven Kopfstützen für die Vordersitze ausgestattet, welche die Wahrscheinlichkeit von Halsverletzungen bei einem Aufprall von hinten verringern. Wenn der Insasse gegen die Rückenlehne gedrückt wird, drückt eine starre Platte im Sitz auf eine Verbindung zur Kopfstütze, die daraufhin nach oben und vorne geschoben wird, um den Kopf zu stützen.

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Peugeot 3008 Hybrid4 – Der erste Dieselhybrid-Crossover der Welt

Oder wie man hohe Umweltansprüche mit Fahrvergnügen kombiniert

1282555517_3008HYbrid4_1007NC009Mit dem 3008 HYbrid4 als weltweit erstem Vollhybrid-Dieselfahrzeug erweitert Peugeot seine Produktpalette um ein Modell mit unvergleichlich starker Orientierung auf Umwelteffizienz und variablen Fahrgenuss.

Hoher Anspruch an Umwelteffizienz

Der Name HYbrid4 bezeichnet die Kombination aus Verbrennungsmotor (2.0 l HDi FAP mit 120 kW/163 PS) und Elektromotor (27 kW bzw. 37 PS Maximalleistung). Der Verbrauchsvorteil eines Diesel- gegenüber einem Benzinmotor war hier ausschlaggebend für den Selbstzünder.

Der Crossover 3008 bietet in der gelungenen Kombination von Diesel- und Elektroantrieb:

  • eine Kraftübertragung an alle vier Räder,
  • 200 PS Leistung,
  • einen ZEV-Modus (Zero Emission Vehicle),
  • einen Verbrauch von 3,8 Liter auf 100 Kilometer und Emissionen ab 99 Gramm CO2 pro Kilometer.

Der Kunde profitiert von einem hohen Leistungsniveau und dem außerordentlich sparsamen Verbrauch, der um 35 Prozent niedriger liegt als bei einem Vergleichsfahrzeug dieser Kategorie.

Erstklassiges Fahrvergnügen1282555517_3008HYbrid4_1007NC001

Der Fahrer gewinnt durch die Hybrid-Technologie an Image und erlebt in mehrerlei Hinsicht ein ganz neues Fahrgefühl:

  • hervorragende Leistungswerte gepaart mit erstklassiger Fahrdynamik;
  • hohe Benutzerfreundlichkeit und Wahlfreiheit zwischen vier Betriebsarten: ZEV (reiner Elektroantrieb), 4WD (Allrad), Sport, Auto;
  • geräuscharmer Betrieb mit der Option eines reinen Elektrobetriebs;
  • entspannte, sichere Fahrt dank Allradantrieb;
  • Schonung der Umwelt mit CO2-Emissionen ab 99 g/km.

Hochwertige Crossover-Technologie

Der 3008 HYbrid4 ist für technikbegeisterte, anspruchsvolle Kunden konzipiert, die ein originelles Fahrzeug mit hoher Qualität suchen. Er mischt die Stile wie kein anderes Peugeot-Modell vor ihm:

  • im Hinblick auf die Karosseriestruktur, die von SUV, Van und Limousine gleichermaßen inspiriert wurde;
  • im Hinblick auf das eigenständige Design, das Stärke und Sicherheit, Kraft und Eleganz, Freizeitorientierung und Statusbewusstsein in die baureihentypische Identität einbettet;
  • im Hinblick auf das überraschende technikgeprägte Interieur im Stil einer Oberklasse-Limousine mit Hightech-Ausstattung und praktisch-effizienter Variabilität;
  • im Hinblick auf die Fahrleistungen, denn durch das Know-how der Marke und die eingesetzten Technologien ist dieser Crossover in One-Box-Architektur zu einer Fahrdynamik fähig, die einer Limousine in nichts nachsteht.

So bildet der 3008 HYbrid4 eine neue automobile Synthese mit hohem technischen Anspruch, die den Begriff Fahrgenuss völlig neu definiert – und das bei äußerst geringem CO2-Ausstoß. Die Entscheidung von Peugeot für einen Hybrid kombiniert mit Dieseltechnologie zeigt, dass höchste Umweltschutzanforderungen und optimales Fahrvergnügen bei einem so genannten Hybridfahrzeug keine Gegensätze darstellen müssen.

Der 3008 HYbrid4 wird in den französischen Werken Sochaux und Mulhouse vom Band laufen und ab Frühjahr 2011 in Europa auf den Markt kommen.

Bilder: Peugeot

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Zuwachs bei Fahrzeugen mit H-Kennzeichen

Der Käfer bleibt beliebtester Oldtimer Deutschlands

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Wolfsburg.| In den letzten fünf Jahren ist die Zahl automobiler Oldtimer mit H-Kennzeichen um mehr als ein Drittel – DB2010AU01049nun rund 210.000 Einheiten – gestiegen. Etwa 19 Prozent davon entfallen auf die Marke Volkswagen. So steht der VW Käfer auf dem ersten Platz der Typen-Rangliste: 23.380 der sympathischen Krabbler sind in Deutschland mit H-Kennzeichen unterwegs, weitere rund 20.000 laufen derzeit noch mit konventioneller Zulassung.

Erstmals hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) vom Kraftfahrt-Bundesamt eine DB2010AU01048detaillierte Auflistung von Fahrzeugen mit H-Kennzeichen abgefragt. Das Ergebnis: Die Anzahl der automobilen Schätze mit dieser Kennzeichnung wächst eindeutig. Waren es 2005 noch rund 140.000 Einheiten, sind es in Deutschland aktuell 210.000. Erwartungsgemäß führen hierbei deutschen Marken die Statistik an; allein zwei Drittel kommen aus heimischer Produktion. Mit 23.380 Fahrzeugen setzt sich der VW Käfer an die Spitze der Liebhaberstücke mit H-Nummer, dahinter zwei folgt der Mercedes Strich 8. Auf den Plätzen folgen britische und amerikanische Oldtimer. Insgesamt sind in Deutschland rund 44.500 Käfer zugelassen – bei 15,8 Millionen Exemplaren, die bis 1980 in Wolfsburg, Emden und Osnabrück hergestellt wurden.

Das H-Kennzeichen sieht der Gesetzgeber für alle Fahrzeuge vor, die mindestens 30 Jahre alt, entsprechend gut erhalten und gepflegt worden sind. Bisher tragen jedoch nur etwas mehr als die Hälfte aller Oldtimer das 1997 erstmals eingeführte Zeichen, denn eine Pflicht für den Erwerb besteht nicht. Doch es lohnt sich durchaus, da auch steuerliche Vorteile damit verbunden sind: Der Kfz-Steuersatz beträgt einheitliche 191,73 Euro im Jahr.

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Bilder: Volkswagen

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Unimog im Gewässerschutz: vom Uferweg auf die Autobahn

  • Mercedes-Benz Unimog überzeugt bei der Flussmeisterstelle Dingolfing aufgrund seiner 790211_1448772_4288_2848_10A925Systemvorteile in Transport und Geländegängigkeit
  • Transportprofile: Auf unbefestigten Uferwegen bis hin zu Autobahnfahrten
  • Wirtschaftlichkeit des Unimog gegenüber Mitbewerberfahrzeugen deutlich besser

Stuttgart/ Dingolfing.| Den verschiedenen Flussmeistereien des Wasserwirtschaftsamtes im niederbayerischen Landshut sind die Eigenschaften und Vorteile des Mercedes-Benz Unimog seit Jahrzehnten vertraut. Dennoch wurden vor der letzten Anschaffung eines Geräteträgers ausgiebige Tests mit Produkten unterschiedlicher Anbieter durchgeführt. Auf diese Art vergewisserten sich letztlich die Verantwortlichen der Flussmeisterstelle Dingolfing (bei Landshut) von den Systemvorteilen eines Mercedes-Benz Unimog wie zum Beispiel Geräteanbaumöglichkeiten, Leistungshydraulik, Autobahnzulassung, Geländegängigkeit und Wendigkeit. Im täglichen Einsatz zahlen sich diese Vorteile durch deutlich günstigere Betriebskosten aus. Ewald Ammer, Leiter der Flussmeisterstelle Dingolfing, sieht heute die Rechnung mit dem neuen Unimog U 400 aufgehen. Das Fahrzeug wurde, nach einem kurzzeitigen „Ausflug“ zu einem Mitbewerberprodukt angeschafft, nachdem keines dieser Produkte richtig überzeugte.

„Wir sind bei jeder Neubeschaffung grundsätzlich angewiesen, uns im Rahmen der dafür vorhandenen und freigegebenen Haushaltsmittel zu bewegen. Dabei muss aber nicht nur der Einkaufspreis als wesentliches Kriterium gelten, sondern auch die Betriebskosten und Möglichkeiten eines Fahrzeugs im täglichen Einsatz müssen ins Kalkül gezogen werden“, sagt Ewald Ammer. Nach bisher über 1200 geleisteten Betriebsstunden zeigen sich, nach Darstellung Ammers, „bei den Betriebskosten wesentlich geringere Kosten als bei jedem vergleichbaren Traktor oder Lastkraftwagen“.

790210_1448769_4288_2848_10A924Die Flussmeisterstelle Dingolfing ist zuständig für die Unterhaltung von Isar, Vils, Vilstalsee sowie der Bauwerke (Schleusen und Wehre, Deichsile) an den Gewässern im Landkreis Dingolfing-Landau. Eine besondere intensive Herausforderung stellt dabei die Isar dar, die auf 25 Kilometern durch den Landkreis fließt und Bauwerke wie Deiche, Deichhinterwege, Uferwege, aber auch Wasserzuläufe und Auwälder aufweist.

Portalachsen ideal beim Laden des Mähguts

Die Transportprofile im Einsatz der Flussmeisterstelle sind sehr unterschiedlich. Während im Ladewagenbetrieb meist mit niedrigster Geschwindigkeit gefahren werden muss, sind bei Transporten auf der Autobahn bis zu 80 km/h für Unimog und Ladewagen gefordert. Einen weiteren ausschlaggebenden Vorteil für die Dingolfinger Gewässerschützer stellen die Portalachsen des Unimog dar, die erheblich mehr Bodenfreiheit als herkömmliche Achssysteme bieten. Bei der Aufnahme des Mähguts mit Ladewagen erweist sich dies als sehr vorteilhaft. Eine umweltschonende Komponente des Unimog ist die heute schon selbstverständliche Euro-5-Abgasnorm mit BlueTec-Dieseltechnik, die gerade bei Traktoren nicht gegeben ist. Die ökologischen Fortschritte verbinden sich hier klar mit den ökonomischen Vorteilen. Darüber hinaus ist nicht zu vergessen, dass alle Techniken und Komponenten eines Unimog aus der Großserie von Daimler Trucks stammen und dementsprechend auch erprobt sind. Ein Vorteil, den kaum ein anderer Fahrzeughersteller in dieser Breite aufweisen kann, denn schließlich ist Daimler der größte Nutzfahrzeughersteller der Welt. Die Betreuung des wiedergewonnenen Unimog-Kunden, auch in Servicebelangen, erfolgt durch den Mercedes-Benz Unimog-Generalvertreter Henne GmbH in Heimstetten bei München.

Für Ammer gibt es keine Alternative zum Unimog, bei dessen Auslegung vor allem die unterschiedlichen Transporteinsätze im Anhängerbetrieb in Kombination mit Anbaugeräten berücksichtigt worden sind. Die Unterstützung der Bautrupps an den Gewässern erfordert ein Fahrzeug, das von der Nutzlast und Geländegängigkeit die Fähigkeiten eines Allrounders bietet.

Bilder: DAIMLER

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Kleine Schäden nach der Urlaubsfahrt sofort beheben

München red.| In diesem Jahr sind wieder mehr als die Hälfte der Deutschen mit dem Auto in den Urlaub gestartet. Dazu haben sie vor der Fahrt das Auto fit gemacht für die lange Reise. Nach der Rückkehr steht der Wagen jedoch meist ganz unten auf der Agenda. Dabei brauchen Technik und Co. nach der langen Fahrt genauso viel Aufmerksamkeit wie danach: So sollten Fahrradständer und Dachboxen sofort wieder abmontiert und der Reifendruck kontrolliert werden, zudem empfehlen TÜV SÜD-Experten, die Beseitigung kleinerer Schäden – etwa im Lack durch Steinschlag – nicht auf die lange Bank zu schieben.

Dachgepäckträger, Reifendruck, Flüssigkeiten, Dachboxen, Lack – vor und nach der langen Reise gilt: Das Fahrzeug sollte für die Nutzung im Alltag fit gemacht werden. Erste Pflicht: Anbauten, wie Zusatzspiegel, Fahrradträger oder Dachboxen sofort abmontieren. Dazu Philip Puls von TÜV SÜD: „Dachboxen erhöhen den Spritverbrauch bis zu einem Liter auf 100 Kilometern. Wer den ‚zweiten Kofferraum‘ nicht mehr braucht, montiert ihn am besten ab. Geldbeutel und Umwelt sagen danke.“ Bei Fahrradträgern kann der Mehrverbrauch sogar auf bis zu 40 Prozent ansteigen, wenn selbst die Fahrräder oben drauf bleiben. Auch einen Blick auf Öl, Kühlwasser und Bremsflüssigkeit werfen. Sie können nach einer langen Autofahrt und starken Temperaturschwankungen deutlich abgesunken sein. Stichwort Steinschlag: Unbedingt auch die Windschutzscheibe und den Lack auf Schäden kontrollieren und sofort reparieren.

Last entfernen: Kühlboxen, Kissen, DVD-Displays für die Kinder, Schlafsäcke, Isomatten und, und, und. Vieles, was nicht gleich wieder zu Hause benötigt wird, setzt oftmals die Reise im Alltag fort. Unnötiges im Handschuhfach, Kofferraum oder anderen Ablageflächen erhöht den Spritverbrauch. Nach dem Urlaub also sofort: alles Unnötige raus aus dem Auto!

Schmutz entfernen: Nach der Rückkehr den Wagen gründlich von außen waschen. Hartnäckige Insektenreste an der Fahrzeugfront lassen sich mit einem speziellen Reiniger leichter ablösen. Bei der Gelegenheit gleich den Lack auf Kratzer und Steinschlagschäden untersuchen; selbst kleinste Schäden sollten sofort ausgebessert werden, bevor Rost entstehen kann. Stichwort Smart Repair: Werkstätten bieten die Reparatur kleiner Lackschäden meist günstig und zum Fixpreis an.

Innenraum: Essensreste, die sich auf der Reise in Zwischenräumen versteckt haben, sind oft Ursache für schlechte Luft im Auto. Deshalb ist es wichtig, Polster und Böden gründlich auszusaugen. Dazu unbedingt Fußmatten raus und auch die Sitze in unterschiedliche Positionen bringen, um wirklich alle Stellen zu reinigen. Da der Schmutz fasertief sitzt, sollte anschließend Reinigungsschaum zum Einsatz kommen. Fenster auch innen gründlich reinigen! Abgase und Staub aus der Gebläseluft schlagen sich als Schmutzfilm nieder, der die Sicht beeinträchtigt. „Vor allem nachts und bei Gegenlicht kann dann die Fahrt plötzlich zum Blindflug werden“, so der Hinweis von Puls.

Filter kontrollieren: Ist das Fahrzeug gereinigt und es riecht immer noch muffig, dann nach dem Pollenfilter schauen. Gerade nach langen Fahrten in staubiger oder feuchter Umgebung setzt sich der Filter schneller zu. Die Folgen: Weniger frische Luft, die Scheiben beschlagen, und im angesammelten Schmutz bilden sich Bakterien, Schimmel und dadurch schlechte Gerüche.

Druck ablassen: Versierte Autofahrer haben vor der Fahrt im beladenen Zustand den Fülldruck auf die Werte für Volllast und Autobahn erhöht. Das kann bei einem großen Kombi schon mal ein Bar mehr bedeuten. Bei einem unbeladenen Fahrzeug und im Alltagsverkehr verursacht ein solcher Volllastdruck erhöhten Verschleiß in der Laufflächenmitte und längere Bremswege. Vorsicht beim Ablassen: Die Korrektur des Drucks sollte bei kalten Reifen geschehen. Schon eine Fahrt von weniger als fünf Kilometern erwärmt die Luftfüllung und erhöht ihren Druck um ein paar Zehntel Bar. Nach dem Luft-Ablassen bleibt dann unter Umständen zu wenig im Reifen. Die Angaben zum Fülldruck beziehen sich nämlich stets auf kalte Pneus. Bei Autos, die vor dem Check in der prallen Sonne gestanden haben, ist deshalb ebenfalls Vorsicht nötig.

Flüssigkeiten checken: Kühlflüssigkeit, Ölstand und Wischwasser kann jeder selbst kontrollieren und nachfüllen. Ging die Fahrt in den Süden? Dort wird nämlich das Kühlsystem stärker belastet als daheim. Die TÜV SÜD-Fachleute raten: Kühlwasserstand bei kaltem Motor prüfen, Kühlwasserschläuche auf Undichtigkeit überprüfen und gegebenenfalls fehlende Kühlflüssigkeit nachfüllen.

Leuchtweite regulieren: Nach dem Entladen des Autos nicht vergessen, die Leuchtweitenregulierung  wieder auf „Null“ zu stellen. Zudem kontrollieren, ob alle Leuchten funktionieren und die Scheinwerfergläser sauber sind.

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ESP® von Bosch seit 15 Jahren in Serie

Meilenstein der aktiven Fahrsicherheit1-CC-16602
  • Im September 1995 kam das erste Fahrzeug mit ESP® auf den Markt
  • ESP® kann bei Ausrüstung aller Fahrzeuge die Zahl der Verkehrstoten in Europa jährlich um rund 4 000 senken
  • Gesetzliche Regelungen machen ESP® in Europa, USA, Kanada und Australien demnächst zur Pflicht für Pkw
  • 2009 hatten 60 Prozent aller Neufahrzeuge in Europa ESP® an Bord, weltweit 36 Prozent
  • Bosch hat seit dem Serienstart 1995 mittlerweile 50 Millionen ESP®-Systeme gefertigt

Vor 15 Jahren startete Bosch die Serienfertigung des Elektronischen Stabilitäts-Programms für Kraftfahrzeuge. ESP® wirkt dem Schleudern von Fahrzeugen entgegen und kann unabhängigen Untersuchungen zufolge so nahezu jeden zweiten schweren oder tödlich verlaufenden Alleinunfall verhindern. Damit ist es nach dem Sicherheitsgurt und noch vor dem Airbag das wichtigste Sicherheitssystem im Auto. Die EU hat im Sommer 2009 eine Verordnung verabschiedet, der zufolge vom November 2014 an alle neu zugelassenen Fahrzeuge in Europa mit ESP® ausgerüstet sein müssen. 2009 hatten bereits 60 Prozent aller Neufahrzeuge ESP® an Bord, in Deutschland sogar 80 Prozent. Weltweit war 2009 mit 36 Prozent gut jedes dritte Fahrzeug mit dem Schleuderschutz ausgestattet, 2012 erwartet Bosch bereits einen Anteil von rund 50 Prozent. „ESP® ist weltweit eine Erfolgsgeschichte“, sagt Dr. Werner Struth, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Bosch hat das erste System für die Serie entwickelt und seit dem Produktionsstart 1995 bereits 50 Millionen Systeme gefertigt.

Das Elektronische Stabilitäts-Programm umfasst die Funktionen des Antiblockiersystems ABS sowie der Antriebsschlupfregelung ASR. ABS verhindert das Blockieren der Räder beim Bremsen, ASR wirkt dem Durchdrehen der Räder beim Anfahren entgegen. ESP® erkennt zudem beginnende Schleuderbewegungen, indem es anhand von Sensorsignalen die vom Fahrer gewünschte mit der tatsächlichen Fahrzeugbewegung vergleicht. Stimmen die beiden Werte nicht überein, greift das System unterstützend ein. Indem es die Motorleistung reduziert und einzelne Räder abbremst, wirkt es dem Schleudern entgegen und hält das Fahrzeug im Rahmen der physikalischen Grenzen sicher in der Spur. Darüber hinaus ist ESP® zentraler Bestandteil künftiger Sicherheitsfunktionen. In Verbindung mit Umfeldsensoren kann es beispielsweise kritische Situationen frühzeitig erkennen. Im neuen A8 von Audi ging kürzlich das vorausschauende Notbremssystem von Bosch als Option in Serie. Erkennt das System einen drohenden Auffahrunfall, warnt es den Fahrer und unterstützt ihn beim Bremsen, um den Unfall zu verhindern. Ist ein Unfall nicht mehr vermeidbar, löst es kurz vor dem Aufprall automatisch eine Vollbremsung aus, was die Unfallschwere deutlich reduziert.

Am Anfang stand die Verbesserung des ABS
Bereits 1983 begannen bei Bosch Überlegungen, die Fahrzeugstabilität bei Vollbremsungen durch eine optimierte ABS-Regelung zu verbessern. Der Ansatz wurde in den Folgejahren weiter verfeinert und die zugehörige grundlegende Patentanmeldung durch Bosch erfolgte schließlich im Jahr 1987. 1990/91 erweiterten die Ingenieure die Funktion des Systems auf alle anderen Fahrzustände, also auch Beschleunigen und Rollen. Bald darauf war die Serienreife erreicht, und das ESP® ging im Sommer 1995 in Produktion.

1-CC-16601Nutzen des ESP® vielfach nachgewiesen
Eine Vielzahl von Untersuchungen und Studien belegt mittlerweile, wie hilfreich ESP® ist. Daimler beispielsweise hat 2004 nachgewiesen, dass seit dem serienmäßigen Einsatz des ESP® in allen Mercedes-Personenwagen deren Anteil an der Gesamtzahl der Fahrunfälle in Deutschland um rund 42 Prozent gesunken ist. Fahrunfälle sind Unfälle, bei denen Autofahrer ohne Einfluss anderer Verkehrsteilnehmer die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlieren. Volkswagen kam im gleichen Jahr auf Basis einer Auswertung zu dem Ergebnis, dass ESP® rund 80 Prozent aller Schleuderunfälle verhindert. 2007 zeigte die Universität Köln in einer volkswirtschaftlichen Studie, dass der flächendeckende Einsatz von ESP® allein in Europa jährlich die Zahl der Verkehrstoten um rund 4 000 und die Zahl der Verletzten um 100 000 reduzieren würde. Die US-Regierungsbehörde “National Highway Traffic Safety Administration” (NHTSA) schließlich hat 2006 errechnet, dass sich 34 Prozent aller Alleinunfälle und 71 Prozent aller Fahrzeugüberschläge von Pkw in den USA durch den serienmäßigen Einsatz verhindern ließen – was zu der weltweit ersten gesetzlichen Verpflichtung von ESP® bei Neuwagen führte. Dieser zufolge müssen vom September 2011 an alle Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 4,5 Tonnen mit ESP® ausgerüstet sein. Vergleichbare Regelungen gelten in Australien und Europa von November 2013 bzw. 2014 an. In Korea hat die zuständige Behörde gerade erst im Juli 2010 gleichlautende Pläne für eine ESP®-Pflicht veröffentlicht. Auch die Neuwagen-Bewertungsprogramme NCAP (New Car Assessment Program) in Europa, den USA und Australien berücksichtigen mittlerweile aktive Sicherheitssysteme in ihren Bewertungskriterien. Seit Anfang 2010 können Fahrzeugmodelle nur noch dann die Höchstwertung von fünf Sternen erreichen, wenn sie serienmäßig mit ESP® ausgerüstet sind. Die japanische NCAP-Organisation belässt es bislang bei einer Empfehlung.

Verkehrssicherheit ist weltweit auf der Agenda
Im März 2010 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) die Jahre 2011 bis 2020 zum Jahrzehnt der Verkehrssicherheit erklärt; denn trotz Fortschritten in vielen Ländern wuchs die Zahl der Verkehrstoten in den vergangenen Jahren weiter an. Jährlich sterben rund 1,3 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen und rund 50 Millionen werden der UN zufolge verletzt. Ziel der Aktion ist es, die für 2020 prognostizierte Zahl der Verkehrstoten zu halbieren. Ansatzpunkt ist neben der Verbesserung des Straßennetzes unter anderem die Entwicklung und Verbreitung aktiver Sicherheitssysteme.

Konstruktion optimiert, Kosten gesenkt
Die Unfallzahlen lassen sich nur merklich senken, wenn das Sicherheitssystem in möglichst vielen Fahrzeugen eingesetzt wird. Es war daher von Anfang an Ziel von Bosch, die Konstruktion des ESP® weiter zu optimieren: kleiner, leistungsfähiger und kostengünstiger war die Devise. Auf das erste System 5.0 folgte im Jahr 1998 bereits die Version 5.7 und 2002 die Generation 8. Anfang 2010 startete die Generation 9, deren kompakteste ESP®-Variante nur noch 1,6 Kilogramm wiegt. Zum Vergleich: Das erste ESP® hatte 1995 noch ein Gewicht von 4,3 Kilogramm. Dank des modularen Aufbaus bietet die neue Generation optimale Lösungen für alle Fahrzeugsegmente – ob für Kleinwagen, für Fahrzeuge der Oberklasse oder für leichte Nutzfahrzeuge. „Mit der kostenoptimierten Konstruktion unterstützen wir das weltweite Bestreben von Automobilindustrie und Behörden, aktive Sicherheitssysteme zum Standard in jedem Fahrzeug zu machen“, so Struth. „Die Zahl schwerer Unfälle kann damit deutlich gesenkt werden.“

Bilder: BOSCH

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