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So steht es auf vielen Transparenten im Gebiet der Stadt Esslingen am Neckar. Ab dem 13.09.2010 sind wieder viele Kinder unterwegs zur Schule mit Bus und Bahn, dem Fahrrad und zu Fuß oder auch mit dem Elterntaxi. Zwischen dem 16. und 18.09.2010 folgen dann die ABC-Schützen. In einer zwischen dem Polizeirevier und Ordnungsamt gemeinsam abgestimmten Aktion wird zum Schulbeginn verstärkt auf verkehrsgerechtes Verhalten zum Schutz der Kinder hingewiesen. Dazu gehören schwerpunktmäßig Geschwindigkeitskontrollen, Kontrollen zur Anschnall- und Helmpflicht und zur Benutzung von Kindersitzen. Auch den empfohlenen Schulwegen der Grundschüler gilt zum Schuljahresbeginn das besondere Augenmerk von Ordnungsamt und Polizei. Dies soll das Umfeld der Schulen sicherer machen. “Parke nicht auf unseren Wegen” lautet die Botschaft des Esslinger Ordnungsamtes an die Autofahrer. Denn Gehwegparken ist kein Kavaliersdelikt. Durch falsch geparkte Fahrzeuge wird die Sicht von und auf Kinder extrem eingeschränkt. Auch wird der “Schutzraum Gehweg” durch falsch geparkte Fahrzeuge eingeengt; teilweise müssen Kinder wegen der Fahrzeuge auf der Fahrbahn gehen. Ein viel zu hohes Risiko! Sollte dann noch mit unangepasster Geschwindigkeit gefahren werden, kann es schnell zu einem Unfall kommen. In gleichem Maße gilt dies natürlich auch für Radwege, die für schwächere Radfahrer einen Schutzraum bieten sollen. Parkende Kraftfahrzeuge bergen auch hier ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Eltern sollten dringend darauf achten, dass ihre Kinder Helme tragen und nur mit verkehrssicheren Fahrrädern in die Schule fahren. Werden die Kinder von den Eltern mit dem Auto gefahren, muss jedes Kind angeschnallt sein. Natürlich sind auch die Elterntaxis in der Pflicht nur dort anzuhalten und ihre Kinder aussteigen zu lassen, wo das Halten erlaubt ist. Ansonsten gefährden Sie andere Kinder. Daher bittet die Verwaltung alle Verkehrsteilnehmer dringend: Verhalten Sie sich vorbildlich! Beachten Sie die Regeln der Straßenverkehrsordnung und helfen Sie vor allem den Schulanfängern auf ihrem Schulweg alles richtig zu machen. Am Donnerstag, dem 09.09.2010 wird aufgrund der Anlieferung eines großen Betonfertigteils eine kurzzeitige Sperrung der Uhlandstraße von ca. 09.30 Uhr bis ca. 14.00 Uhr erforderlich. Zusätzlich kann die Stuttgarter Straße nur einspurig aus Esslingen in Richtung Stuttgart befahren werden. Verkehrsteilnehmer aus der Weilstraße, die über die Stuttgarter Straße in Richtung Stadtmitte fahren wollen, werden über die Parkstraße umgeleitet. Die Omnibuslinien 102 und 103 werden an diesem Tag auch ab 09.30 Uhr bis ca. 14.00 Uhr in Richtung Stuttgart über die Stuttgarter Straße und stadteinwärts über die Parkstraße zur Brückenstraße und weiter über die übliche Linienführung Richtung Bahnhof verkehren. Die Haltestelle in der Uhlandstraße kann nicht angefahren werden. In der Parkstraße wird eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Die Fahrgäste werden gebeten, die Änderungen zu beachten. Diese Arbeiten stehen im Zusammenhang mit der Erneuerung und Vergrößerung des bestehenden Abwasserkanals in der Uhlandstraße, durch den die Leistungsfähigkeit der Kanalisation bedeutend verbessert und eine höhere Sicherheit gegen Überschwemmungen bei starken Regenfällen geschaffen wird. Wir bitten alle Betroffenen um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen. Auf der Rampe von der Kurt-Schumacher-Straße zur Adenauerbrücke ist eine Abschlussschiene defekt. Diese Stelle ist seit längerem durch eine Stahlplatte abgedeckt und muss dringend saniert werden. Hierfür wird ab dem 6. September die Rampe für den auffahrenden Verkehr für ca. 1 Woche gesperrt. Eine entsprechende Beschilderung wird eingerichtet. Das Tiefbauamt empfiehlt den Autofahrern, auf die Dieter-Roser-Brücke auszuweichen. In diesem Zusammenhang werden auch lockere Bordsteine auf der Adenauerbrücke in Fahrtrichtung Berkheim instand gesetzt und der verdrückte Fahrbahnbelag ausgebessert. Die Fahrbahn muss während der Arbeiten auf eine Fahrspur eingeengt werden. Die Stadtverwaltung Esslingen bittet die Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit und Verständnis für die notwendigen Bauarbeiten. Am Dienstag, den 31. August, wurde von Karin Roth MdB gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger, SWE-Chef Wolfgang Lotz, Thomas Bopp Vorsitzender vom Verband Region Stuttgart und Walter Braun vom WSA der Neckaruferweg mit Uferrenaturierung in einer kleinen Feier der Öffentlichkeit übergeben. Innerhalb der Bauzeit von ca. einem Jahr wurde die naturferne Betonufermauer am Neckar auf einer Länge von rund 400 m zurückgebaut und durch eine naturnahe Uferzone mit vielfältigen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere ersetzt. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Stuttgart (WSA) hat dieses Teilvorhaben mitfinanziert. Hinter der renaturierten Uferzone ist ein neuer Rad- und Fußweg von 3 m Breite entstanden, der ganzjährig Spaziergängern und Radfahrern den Aufenthalt am und Zugang zum Neckar möglich macht. Der Weg führt entlang der Böschungskrone und wird ab der nächsten Pflanzzeit im Herbst 2010 noch durch eine begleitende Hecke mit integriertem Zaun zur Freibadfläche hin abgeschirmt. Ein Höhensprung verhindert den Einblick ins Freibad von außen nach innen, lässt Blickbezug von innen nach außen jedoch weiterhin zu. Diese Pflanzmaßnahme wird der letzte Schritt des Bauvorhabens sein und soll bewusst erst nach Ende der diesjährigen Badesaison in der Vegetationsruhe im Herbst erfolgen, um den Gehölzen ein optimales ungestörtes Anwachsen zu ermöglichen. Zum Auftakt der Badesaison 2011 sollte dann das Erscheinungsbild rundum perfekt sein. Initiiert wurde das Projekt durch die damalige Staatssekretärin Karin Roth, der die naturnahe Gestaltung der Uferzonen an der Bundeswasserstraße Neckar seit Jahren ein besonderes Anliegen war ist. Die Stadt Esslingen am Neckar hat die große Chance genutzt, den Neckarradweg auf der gesamten Esslinger Gemarkung durchgehend am Neckarufer entlang zu führen und das Thema Stadt am Fluss entscheidend voranzubringen. “Damit ist der Grünzug Neckartal wieder ein gutes Stück vorangekommen. Mit dem Fuß- und Radweg entlang des Neckars wird eine weitere schöne Perle dem Grünzug hinzugefügt. Ziel ist es, den Neckar wieder zu einem echten Lebens- und Erholungsraum für die Menschen zu machen. Dabei geht es um die naturnahe Umgestaltung und ökologische Aufwertung des Uferbereichs am Neckar”, so Karin Roth. Das denkmalgeschützte historische Wasserhaus hat ein angemessenes Vorfeld erhalten, eine kleine Platzfläche mit Sitzgelegenheiten, die in den Weg integriert ist, lädt zum Aufenthalt ein. Ein “Neckarbalkon”, in der Mitte des neuen Teilstücks gelegen, ermöglicht einen freien Blick auf Fluss und Schleusenanlage. Der Ausschuss für Technik und Umwelt des Gemeinderates der Stadt Esslingen am Neckar hatte in seiner Sitzung am 05. Oktober 2009 einstimmig dem Projekt Neckaruferweg und Neckaruferrenaturierung zugestimmt und die Freigabe der erforderlichen städtischen Mittel aus der zweckgebundenen Rücklage in Höhe von 140.000,- Euro beschlossen. “Mit einem Eigenanteil von 140.000,- Euro ist es der Stadt an dieser wichtigen Stelle am Eingang der Stadtkanäle und im Umfeld des Wasserhauses gelungen, ein beachtliches Investitionsvolumen anzustoßen”, so Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger. “Mein Dank gilt daher allen mitfinanzierenden Projektbeteiligten, ohne die eine Realisierung nicht möglich wäre. In finanziell schwierigen Zeiten kommen wir damit dem Ziel, die Stadt wieder an den Neckar zu rücken ein großes Stück näher.” Erstmals gibt es damit auf Esslinger Gemarkung einen durchgehenden Weg am Neckarufer entlang. Besonders erfreulich aus Sicht der Stadtverwaltung ist auch, dass sich die Reihen der Gegner und Skeptiker dieses Projektes gelichtet haben. Seit man vor Ort erkennen konnte, dass der Flächenverlust für das Freibad gut zu verschmerzen, die Neu- und Umgestaltung wie die Verlegung des Kinderbadbereiches aber mit wesentlichen Vorteilen verbunden ist, sind die kritischen Stimmen verstummt. Auch der Erhalt und die Neupflanzung von schattenspendenden Bäumen haben die Akzeptanz sicherlich gefördert, ist man sich auf Seiten der Stadtverwaltung sicher. Die Stadtwerke Esslingen (SWE) als Betreiber des Neckarfreibads haben die durchgeführten Bauarbeiten als Chance zur weiteren Aufwertung des Geländes genutzt. Wolfgang Lotz, Technischer Direktor der SWE: “Durch Verlegung des Kinderbeckens neben das Nichtschwimmerbecken bietet sich seit Abschluss der Bauarbeiten der Vorteil, dass Eltern, die mit Kindern unterschiedlichen Alters das Freibad besuchen, nun die Kinder im Planschbecken und im Nichtschwimmerbecken im Auge behalten können, was früher aufgrund der räumlichen Trennung nicht möglich war. Zudem hat das neue Becken modernste Technik erhalten. Die Herstellung von Liegeplateaus, die den gewohnten Blick von der Liegefläche auf den Neckar ermöglichen, hat das Bad noch attraktiver werden lassen.” Der Verband Region Stuttgart hat diese Maßnahme in einem Wettbewerb aus zahlreichen Vorschlägen ausgewählt und sie mit insgesamt 280.000,- Euro gefördert. Das Vorhaben fügt sich nahtlos in den von der Region initiierten “Landschaftspark Neckar” ein. Dieser verfolgt das Ziel, das Neckartal ökologisch aufzuwerten und gleichzeitig wieder erlebbar zu machen. Die naturnahe Umgestaltung des Ufers und eine auf weite Strecken möglichst ufernahe Führung des Neckartalradwegs sind wesentliche Voraussetzungen dafür. Bestandteil der Fördersumme sind von der Region gesicherte Gelder des INTERREG-IVB-Projekts “VALUE” der Europäischen Union. Dieses Projekt hat den Grundgedanken, dass Verbesserungen der “grünen Infrastruktur” Regionen wettbewerbsfähiger machen. “Der Neckarradweg ist ein zentraler Mosaikstein im Landschaftspark Neckar. Wir freuen uns besonders, dass die Neugestaltung des Neckaruferwegs von der EU als vorbildliches Vorhaben zu Steigerung der Standortqualität anerkannt wurde”, so Thomas Bopp vom Verband Region Stuttgart. Der Neckartalradweg gehört mit einer Gesamtlänge von 370 km zu den interessantesten und abwechslungsreichsten Radwegen in Deutschland. Von Schwenningen im Schwarzwald bis Mannheim ist die Erlebbarkeit der Flusslandschaft Neckar ein zentraler Aspekt der Streckenführung. Für Fahrradfernwanderer bietet die Strecke von der Quelle bis zur Flussmündung einen besondern Anreiz und wird stark frequentiert. In Esslingen am Neckar wird der Weg als wichtige Verbindung innerhalb der Stadt von Fußgängern und Radfahrern genutzt. Die Berührschutzplatten der Adenauer- und Vogelsangbrücke über der Bahnlinie sind in einem sehr schlechten Zustand. Die auskragende Konstruktion ist stark durchfeuchtet und stellt ein Sicherheitsrisiko für den Bahnbetrieb dar. Es wird daher am Mittwoch, den 01. September 2010 mit dem Rückbau der Berührschutzplatten begonnen. Zunächst finden bis Freitag, den 03. September tagsüber Vorarbeiten statt, anschließend werden bis Freitag, den 10. September 2010 jeweils in Nachtarbeit und Gleissperrungen die Platten an einen Kran angehängt und entlang des Gesimses getrennt. Nach dem Schnitt werden diese herausgehoben und ein neuer, vertikaler Berührschutz in einer Gesamthöhe von 1,80 m aufgestellt und am vorhandenen Geländer befestigt. Die Arbeiten zum Rückbau der Berührschutzplatten beginnen auf der Vogelsangbrücke und werden anschließend auf der Adenauerbrücke weitergeführt. Für die Arbeiten ist es notwendig, auf den Brücken jeweils eine Fahrspur pro Fahrtrichtung zu sperren. Die Stadtverwaltung Esslingen bittet die Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit. Neue Öffnungszeit von Frauen für Frauen geplantZur Erweiterung ihres Angebots sucht die Esslinger Initiative buerger-gehen-online Frauen und Männer mit fundierten PC-Kenntnissen, die sich bürgerschaftlich engagieren wollen. Interessierte sollten Spaß daran haben, den Besuchern der Bürger-PC Treffpunkte beim Einstieg in die Welt von Computer und Internet zur Seite zu stehen und auch fortgeschritteneren Anwendern – je nach Spezialgebiet – Tipps zu geben. Außerdem werden Engagierte gesucht, die sich für Aufgaben im Bereich der Systempflege und Weiterentwicklung interessieren oder bereit sind für eine Vortragsveranstaltung einen Beitrag zu liefern. Der zeitliche Umfang des Engagements sowie mögliche Einsatzorte werden auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt. Auch ein befristetes Engagement ist jederzeit möglich. Die zukünftigen Mentoren erhalten eine Einführung nach Bedarf und werden von der Stabsstelle Bürgerengagement beim Amt für Sozialwesen der Stadt Esslingen begleitet. An den Standorten stehen konkrete Ansprechpartner für die Engagierten zur Verfügung. Im Mai 2001 wurde im Forum Esslingen – Zentrum für Bürgerengagement der erste Bürger-PC Treffpunkt eröffnet. Seither hat sich die Initiative kontinuierlich weiterentwickelt. Etwa 90 Personen engagieren sich derzeit an 16 Standorten im gesamten Stadtgebiet. Mittlerweile findet auch einmal im Monat ein Computerstammtisch statt, der mit Vorträgen auf aktuelle Themen und Entwicklungen eingeht. In den nächsten Monaten wird die zweite Generation der Bürger-PCs an die Standorte ausgeliefert. Die neuen Rechner bieten mehrere Betriebssystem-Alternativen und einen wesentlich größeren Software-Umfang. Sie schließen dabei kostenlose Programme wie “Open Office” mit ein und eröffnen damit die Möglichkeit, diese Programme als Alternative zu erproben, bevor teuere Updates für die bisherige Software gekauft werden. Ein besonderes Angebot für Frauen soll nach den Sommerferien am Bürger-PC Treffpunkt in der Pliensauvorstadt starten. Einmal in der Woche soll eine Öffnungszeit angeboten werden, die regelmäßig von Frauen betreut wird. Auch für das Team, das diese Öffnungszeit betreut, werden noch interessierte Frauen gesucht. Für die Systempflege und Weiterentwicklung der Softwareausstattung sowie zur Weiterqualifizierung der aktiven Mentoren werden zusätzlich erfahrene Linux-Nutzer gesucht. Sie sollen einerseits eine Arbeitsgruppe unterstützen, die sich derzeit mit “Virtualisierung” und “Systempflege” beschäftigt und darüber hinaus als Multiplikatoren in der Weiterbildung der Mentoren tätig sein. Ziel ist es, künftig auch den Besuchern der Standorte den Einstieg in Linux-Betriebssystemen schmackhaft zu machen. Wer Interesse an einer der genannten Aufgaben hat oder sich generell für diese Initiative interessiert, erhält weitere Informationen von Wolfgang Kirst, Stabsstelle Bürgerengagement beim Amt für Sozialwesen der Stadt Esslingen am Neckar (Telefon 07 11 / 35 12 ? 34 06, E-Mail wolfgang.kirst@esslingen.de). |
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